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  • Michael Sommer
    Vorstand
    "Die KEB vermittelt interessierten Menschen fachliche Kompetenz und "sinn-volles" Orientierungswissen. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag für Kirche und Gesellschaft."
  • Silke Hülsmann
    Lemförde
    "Die Angebote der KEB in unseren Pfarreiengemeinschaften finde ich gut, weil damit neben den üblichen pastoralen Angeboten weitere, ungewöhnlichere dort zu finden sind."
  • Jürgen Haustermann
    Osnabrück

    „Ich finde gut an der KEB, dass ich als Christ in meiner Gemeinde, bei Freunden und bei meinen Bekannten authentisch sein möchte.”

  • Bernard Rönker
    Hunteburg

    „Die KEB finde ich gut, weil sie die Möglichkeit schafft, christliche Werte in der Gesellschaft zu thematisieren.”

  • Prof. Dr. Elmar Kos
    Bramsche

    „Ich engagiere mich für die KEB, weil ich es spannend finde, mich immer wieder mit ganz unterschiedlichen Menschen auf die Suche nach Antworten zu machen.”

  • Gabriele Hagedorn
    Twistringen

    „Ich engagiere mich für die KEB, weil das Lernen zum Leben gehört und zum Leben der Glaube.”

  • Susanne Theuerkauf
    Neuenkirchen

    „Die KEB finde ich gut, weil ich es wichtig finde, dass man sich auch als Erwachsener ständig weiterbildet.”

  • Erich Schmiegelt
    Osnabrück

    Ich engagiere mich gern für die KEB, weil mich insbesondere die christliche Glaubensbildung sehr interessiert und ich dies gern in mein Umfeld und die Gemeindearbeit einfließen lassen möchte.

  • Veronika Becktepe
    Hollenstede

    „Ich engagiere mich für die KEB, weil ich Weiterbildung für wichtig halte – in jedem Alter und ein Leben lang.”

  • Ansgar Witzke
    Kloster Oesede

    „Ich engagiere mich für die KEB, weil gerade die KEB zahlreiche Möglichkeiten, lebenslangen Lernens anbietet und fördert.”

  • Gisela Lingemann
    Osnabrück
    „Ich engagiere mich für die KEB, weil damit Gemeindearbeit gestärkt wird.”
  • Brigitte Mayer
    Osnabrück
    "Ich engagiere mich für die KEB, weil ich die Auseinandersetzung aktueller gesellschaftlicher Themen vor einem christlichen Hintergrund spannend finde."
  • Gregor Wulftange
    Vorstand
    Die KEB finde ich gut, weil ganzheitlich – wertorientierte Bildung im Erwachsenenalter vor Ort angeboten wird.”
  • Ansgar Droste
    Osnabrück
    Ich engagiere mich für die KEB, weil Weiterbildung sehr wichtig ist und unser christlicher Glaube diese Arbeit prägt.
  • Marlis Nettelnstrot
    Osnabrück

    „Ohne Netzwerke läuft nichts mehr. Für die Bildungsarbeit in den Gemeinden ist die KEB unerlässlich, hilfreich und eine Partnerin, die auch finanzielle Unterstützung bietet.”

  • Birgit Ottens
    Vorstand
    „...weil wir beim SKF als Frauenfachverband in der Sozialen Arbeit die kompetente Zusammenarbeit mit der KEB bei unseren Bildungsangeboten sehr schätzen...”
  • Ulrike Nülle
    Ostercappeln

    „Die KEB finde ich gut, weil mich besonders die theologischen Angebote begeistern – so etwas bekommt man sonst nur im Studium.”

  • Angelika Wencker
    Schwagstorf

    „Ich engagiere mich für die KEB, weil es eine interessante Aufgabe ist, wo es gilt mit allen Vereinen in Verbindung zu sein, und in Sachen Erwachsenenbildung so viel wie möglich zu erreichen.”

  • Ludger Wiemker
    Schledehausen

    „Ich finde gut an der KEB, dass es mit ihrer Hilfe vor Ort gut gelingen kann, religiöse, ethische und sonstige gesellschaftlich relevante Fragestellungen vor einem katholischen Hintergrund auch über den Kreis der „Kirchgänger” hinaus ins Gespräch zu bringen.”

    

Frauen lernen Deutsch

Frauensprachkurse mit Kinderbetreuung

In enger Zusammenarbeit mit der Flüchtlingshilfe des Caritas-Verbandes Osnabrück und dem Sozialdienst der katholischen Frauen (SkF) startete die KEB im vergangenen Herbst einen Frauensprachkurs mit Kinderbetreuung in Pfarrheim der Kath. Kirchengemeinde Liebfrauen in Osnabrück-Eversburg.  In diesem Stadtteil sind viele geflüchtete Familien untergebracht.

Um möglichst viele Barrieren abzubauen, wurde ein ortsnahes Angebot geplant. Natürlich stehen alle Sprachkurse, die für geflüchtete Menschen angeboten werden, sowohl Frauen wie Männern gleichermaßen offen, trotzdem gelingt es Frauen schlechter, die Angebote wahrzunehmen und die Sprache zu erlernen. Dies hat nichts mit mangelndem Interesse oder schlechteren Bildungsvoraussetzungen zu tun, sondern viel mehr mit den persönlichen Lebensbedingungen der Frauen. Sehr häufig haben die Frauen Kleinkinder und/ oder Säuglinge, für die sie verantwortlich sind. Sie sorgen oft für den Haushalt, betreuen die älteren Menschen der Großfamilie, Großeltern und auch Onkel und Tante mit oder begleiten diese bei Arztbesuchen. So ist eine regelmäßige Teilnahme oft nur sehr schwierig und so verlieren die Frauen schnell den Anschluss an die Lerngruppe.

Diese Situation fand auch die Flüchtlingshilfe in Twistringen vor. Viele Frauen hatten die verschiedenen Sprachkurse begonnen, es war ihnen aber nicht möglich, diese Kurse aus genannten Gründen zu Ende zu führen. So war die Idee geboren, speziell einen Frauensprachkurs mit Kinderbetreuung in Osnabrück -Eversburg und in Twistringen anzubieten. Ein Angebot nur 2-3 Mal in der Woche, um den Frauen genügend Spielraum für die Dinge zu lassen, die sie für die Betreuung und Versorgung ihrer Familien benötigen. Anfänglich kamen viele Frauen, doch auch hier stellte sich heraus, dass Schwangerschaft, Krankheit in der Familie, Fremdeln der Kinder auch bei einem so niederschwelligen Angebot, Frauen am ungestörten Lernen hindern können. Einige blieben weg, andere machten nach einer Zeit erneut einen zweiten Anfang.

Eine feste Gruppe von Frauen blieb und diese Frauen lernten erstmals in einem an Sie persönlich angepassten Tempo die Deutsche Sprache sprechen, lesen und schreiben. Die Frauen starten an jedem Kurstag gemeinsam mit Ihren Kindern im Singkreis, sie singen gemeinsam, lernen Fingerspiele und Klatschreime mit den Kindern. Nach dieser Ankommens-Runde, betreuen zwei Betreuungskräfte die Kinder im Nebenraum, die Türen stehen offen, so dass ein steter Kontakt zu den Kleinen und umgekehrt zur Mama möglich ist. Genügend Abstand besteht aber für die Mütter, um in Ruhe lernen zu können. Die Frauen werden in diesem Kurs alphabetisiert, das heißt, sie haben in ihrem Heimatland aufgrund von Krieg und Flucht, nicht die Möglichkeit gehabt, lesen und schreiben in ihrer Heimatsprache zu erlernen.

Die Lernerfolge scheinen von außen klein zu sein, doch schaut man genauer hin, sind es riesige Schritte des Lernens. Man kann nur erahnen, welch schwierige Herausforderung es ist, in einer fremden Sprache, sich das erste Mal mit dem Lesen und Schreiben zu beschäftigen. Auch Inklusion wird in diesen Kursen groß geschrieben. Eine besondere Herausforderung ist die Teilnahme einer blinden Teilnehmerin. Die Dozentin hat für sie eigens Material mit der Blindenschrift zusammengestellt. Die Frauen unterstützen sich gegenseitig, helfen wo es nur geht von Frau zu Frau.