Skip to main content

Argumentieren gegen Stammtischparolen

Angebot zum Abruf

Vielleicht täuscht der Eindruck – „früher“ war gewiss nicht alles besser – aber Stammtischparolen scheinen an Bedeutung und Wirksamkeit zu gewinnen. Spätestens mit Politikern wie dem US-Präsidenten Donald Trump ist die plumpe Vereinfachung bis hin zur realitätsverzerrenden bzw. krass wahrheitswidrigen Brustton-Behauptung zum dominierenden Stilmittel der politischen Auseinandersetzung geworden; auch in demokratischen Gesellschaften. In privaten und beruflichen Kontexten ist das nicht anders: Wer kennt das nicht? Da haut jemand eine Parole raus und ich bin so perplex, dass ich nicht reagiere. Hinterher, da fallen mir viele gute Reaktionen ein. Stammtischparolen begegnen uns nicht nur in den Medien, sondern ebenso ganz hautnah; und dann oft unerwartet und überrumpelnd in Begegnungen, in denen wir nicht mit ihnen rechnen – auch in unseren kirchlichen Zusammenhängen. 

Wie lässt sich gegen „Stammtischparolen“ argumentieren? Kann man überhaupt mit dem Florett eines Arguments gegen die Keule einer Stammtischparole, geschwungen von einem bestens gepanzerten Kämpfer, bestehen? 

Die KEB in Osnabrück hat zusammen mit dem Bistum, dem Caritas Diözesanverband und dem Sozialen Seminar das Thema „Argumentieren gegen Stammtischparolen“ als Angebot auf Abruf konzipiert. Es gibt für Gruppen, Verbände oder Gremien die Möglichkeit, Veranstaltungen und Trainings zu diesem Thema zu buchen. Die Referent*innen der KEB, Martina Jeßnitz und Alexander Oldiges, beides freiberufliche Referenten mit viel Erfahrung im Bildungsbereich, stehen dafür zur Verfügung.
 
„Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann.“ Allen Bemühungen unserer Bildungsarbeit ist gemeinsam, diese vom Verfassungsrechtler Ernst-Wolfgang Böckenförde so beschriebenen und vielzitierten Voraussetzungen zu erhalten und zu stärken.