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1.700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland

Zwei Online-Vorträge im Juli

Ein Dokument aus dem Jahre 321 bezeugt die Anwesenheit von Juden in Köln zur Römerzeit. Juden gab es damals bereits, Deutschland noch nicht. Was bedeutet diese lange Geschichte für die Integration der Juden im neuzeitlichen Deutschland? Und warum schützten diese tiefen Wurzeln nicht vor der Verfolgung und Vernichtung? Ein Vortrag des Münchener Historikers Prof. Dr. Michael Brenner am 06.07.2021 beleuchtet, was es für die Juden bedeutet, Jahrhunderte lang als die Anderen angesehen zu werden, auch wenn sie alles andere als Fremde waren. Weitere Infos finden Sie hier: https://www.keb-os.de/programm/604-C-1796116?cHash=fdb6178c85bcd6947742fcbb404c7609

Am 20.07.2021 geht Martina Sellmeyer auf die Geschichte der Juden in Osnabrück ein. Für lange Zeit waren Juden nicht willkommen in Osnabrück, einer Stadt, die sich seit dem Mittelalter durch „eine auffällige Abneigung“ gegen die jüdische Gemeinde „auszeichnete“. Viermal gründete sich dennoch die Gemeinde in den 1754 Jahren ihrer Geschichte neu. Trotz Ermordung ihrer Mitglieder, Vertreibung und Zerstörung ihres Friedhofs und ihrer Synagoge setzte sie sich immer wieder neu ein „für unsere heilige Sache“, die Ausübung ihrer Religion, bei der die Wohltätigkeit immer eine große Rolle spielte. Weitere Infos finden Sie hier: https://www.keb-os.de/programm/604-C-1796146?cHash=02582e34ababfc0eeebaf16937df855f

Beide Veranstaltungen sind eine Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und Evangelischer Erwachsenenbildung.