Gerbes, Esther
Viele Alltagssituationen mit einem noch nicht sprechenden Kleinkind fühlen sich für Eltern manchmal wie ein kleines Rätsel an: Hat mein Kind gerade Durst? Möchte es noch weiteressen oder ist es schon satt? Ist es müde, überfordert oder braucht es einfach Nähe und Unterstützung? Genau hier können Baby-Gebärden eine wunderbare Brücke schlagen. Als Minisigns®-Kursleiterin habe ich begonnen, Familien in der frühen Kommunikation mit Gebärden zu begleiten und erste wertvolle Einblicke in diesen Bereich gesammelt. Schon diese Erfahrungen zeigen mir, wie bereichernd Baby-Gebärden für den Familienalltag sein können – insbesondere, weil Kinder dadurch früh die Möglichkeit erhalten, sich mitzuteilen und verstanden zu werden. Auch aus eigener Erfahrung mit meinem Kind weiß ich, wie wert- und wundervoll Gebärden in der frühen Kommunikation sein können. Genau deshalb möchte ich Eltern ermutigen, Gebärden als liebevolle und alltagstaugliche Ergänzung in ihren Familienalltag zu integrieren. In meinen Kursen verbinden wir Baby-Gebärden mit ausgewählten Themen aus dem Familienalltag – zum Beispiel Beikost, Spracherwerb oder Achtsamkeit. Dabei steht immer eine beziehungs- und bedürfnisorientierte Begleitung im Mittelpunkt. Ergänzt werden die Einheiten durch passende Lieder, Reime und Spiele, die das Gelernte lebendig und alltagsnah machen. Ein Kurs findet ab einer Mindestteilnehmerzahl von 7 Personen statt.
Eltern-Kind-Gruppen leben vom persönlichen Kontakt, vom gemeinsamen Tun - und von den Menschen, die sie begleiten. Dieses digitale Treffen richtet sich an alle Leiter*innen von Eltern-Kind-Gruppen, die sich miteinander austauschen, voneinander hören und Impulse für ihre Arbeit setzen möchten. In 90 Minuten geht es um das, was aktuell bewegt: - Welche Herausforderungen gibt es? - Was läuft gut - und was könnte Unterstützung brauchen? - Welche Themen und Fortbildungswünsche bestehen für die kommende Zeit? In lockerer Atmosphäre sammeln wir Eindrücke aus der Praxis, tauschen Erfahrungen aus und nehmen Ideen mit für mögliche nächste Schritte - digital und persönlich. Herzliche Einladung zum Mitreden, Vernetzen und Weiterdenken!
Sprache ist ein individueller Weg – und jedes Kind findet ihn in seinem Tempo. Gebärden und Symbole bauen hier wertvolle Brücken, um Frustration zu senken und Teilhabe von Anfang an zu ermöglichen. Die praxisnahe Fortbildung zeigt Ihnen, wie Sie UK bedürfnisorientiert und ohne Stress in ihren Gruppenalltag integrieren. Kerninhalte: - Sprachentwicklung verstehen: Grundlagen nach Wendtland und Tomasello. - Gebärden erleben: Praktische Einführung in Systeme wie GuK. - Symbole nutzen: Einstieg in das METACOM-System als visueller Anker. - Transfer im Alltag: Ideen für Morgenkreis, Mahlzeiten und Freispiel. Ihr Bonus – Praxis – Check: Gestalten Sie die Fortbildung mit! Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie die Möglichkeit, eigene Lieder, Verse oder Rituale einzureichen, für die wir im Kurs gemeinsam passende Gebärden und Symbole erarbeiten. Ziele: Sicherheit im Umgang mit Gebärden und Symbolen gewinnen. Die Individualität der Spracheentwicklung fachlich begleiten. Konkrete Umsetzungsideen für das eigene Team entwickeln. Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte (Krippe, Kita, Tagespflege, Inklusion)
Wie können Gebärden die Kommunikation mit Kindern im Kita-Alltag unterstützen? Welche Möglichkeiten bietet Unterstützte Kommunikation (UK) und wie lassen sich Gebärden unkompliziert in alltägliche Situationen integrieren? In dieser Fortbildung erhalten pädagogische Fachkräfte einen Einblick in die Grundlagen der Unterstützten Kommunikation mit dem Schwerpunkt auf Gebärden als unterstützendes Kommunikationsmittel. Neben einer Einführung in die Bedeutung und Einsatzmöglichkeiten von Gebärden werden konkrete Alltagssituationen aus der Kita aufgegriffen. Die Teilnehmenden lernen ausgewählte Gebärden kennen und erhalten Anregungen, wie diese beispielsweise in Begrüßungs- und Abschiedssituationen, bei Mahlzeiten, im Morgenkreis, beim Spielen oder in Übergangssituationen eingesetzt werden können. Dabei geht es nicht darum, Gebärdensprache vollständig zu erlernen, sondern darum, einen niederschwellligen und alltagstauglichen Zugang zu Gebärden zu schaffen und deren Einsatzmöglichkeiten für die eigene pädagogische Arbeit kennenzulernen.