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Gesellschaft und Politik

10 Kurse

Schwerter zu Pflugscharen? Aktuelle friedensethische Herausforderungen
Mo. 10.10.2022 19:30
Twistringen

Der Begriff „Schwerter zu Pflugscharen“ hat seine Wurzeln in den Prophetenbüchern Micha und Jesaja. Es wird ein endzeitliches Friedensreich angekündigt. Gott erweist sich als ein Gott des Friedens, alle Kriegsgeräte werden überflüssig sein. Dieses bibilische Bild ist zum Urbild des Pazifismus geworden und hat politische Dimensionen bekommen. In New York steht im Garten des UNO-Hauptgebäudes eine 1957 geschaffene Bronze-Skulptur des russischen Bildhauers Jevgeni Vuchetich (1908-1974), die die Sowjetunion 1959 der UNO geschenkt hat. In heutiger Zeit kaum vorstellbar. Ebenfalls hatte die Friedensbewegung der DDR 1980 dieses Bild zu ihrem Symbol für Frieden und Abrüstung gemacht. Es wurde später auch von der westdeutschen Friedensbewegung übernommen. Seit dem 24.02.2022 sind die Menschen verunsichert durch den brutalen und völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der russischen Regierung. Können wir mit den Ukrainerinnen solidarisch sein und gleichzeitig uns militärisch heraushalten wollen. Wie sieht die Lösung der Herbeiführung des Kriegsendes aus? Geht es nur über Waffenlieferung oder sind auch Friedensverhandlungen möglich? Der Diplom-Theologe und Regierungsdirektor Heinrich Dierkes ist seit Jahren in der Militärseelsorge tätig und als stellvertretender Leiter des Zentrum für ethische Bildung in den Streitkräften (zebis) gibt er uns einen Überblick über die aktuellen friedensethischen Herausforderungen und zeigt Möglichkeiten auch jeseits der Waffenlieferungen auf. Wenn Sie vor Ort an der Veranstaltung in Twistringen teilnehmen möchten, ist keine Anmeldung zwingend erforderlich aber sinnvoll. Für die Präsenzveranstaltung entstehen keine Kosten. Es ist auch möglich, digital (via Zoom) dabei zu sein. Dafür müssten Sie sich hier online anmelden. Am Tag der Veranstaltung erhalten Sie mittags die Zugangsdaten per Mail; die Kosten von 5 € werden per Lastschrift eingezogen.

Kursnummer OZZV2016
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Gebühr: kostenlos
Umgang mit Tod und Trauer aus Sicht einer Lehrerin
Do. 13.10.2022 19:00
Barnstorf

Eine Lehrerin berichtet davon, wie sie an der Schule seit vielen Jahren den Umgang mit dem Tod von Kindern, Lehrer*innen oder Eltern und Verwandten von Schüler*innen sensibel ins Schulleben integriert haben.

Kursnummer DHBA2004
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Gebühr: Kosten bitte in der Geschäftsstelle erfragen.
Dozent*in: Tanja Zobirei
Armenien Zehntägige Studienreise in den Herbstferien 2022
Di. 18.10.2022 00:00

In Zusammenarbeit der Macher, Cloppenburg, und der katholischen Erwachsenenbildung findet eine spannende und ereignisreiche Erkundungstour durch Armenien statt. Die Hauptstadt Yerevan ist Ausgangspunkt der zehntägigen Reise, die u.a. zum Schicksalsberg der Armenier „Ararat“, zur längsten Seilbahn der Welt, zu verschiedenen Klöstern und zum Sevan-See führt. Auf dem Programm stehen Besonderheiten und Begegnungen. Dazu gehören der Besuch einer Kunstschule, eines Bauernhofes, ein Gespräch mit einem Priester der armenischen Kirche und einem Bürgermeister. Hinzu kommen Einladungen in armenische Familien, wo entweder ein Abend- oder ein Mittagessen eingenommen wird. Armenien ist ein geheimnisvolles Land, das den Besuchenden augenblicklich in seinen Bann zieht. Das größte Geheimnis der Anziehungskraft Armeniens sind jedoch seine Menschen, die Warmherzigkeit und die Gastfreundschaft. Anmeldungen sind bis in den September hinein möglich Infos unter Tel. 04471 8506780 oder www.kesstraining.de Infos bei Martin Kessens Tel. 04471 8506780 kesstraining@gmx.de.

Kursnummer ZKKK2002
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Gebühr: Kosten bitte in der Geschäftsstelle erfragen.
Dozent*in: Martin Kessens
Leben müssen – sterben dürfen? Christliche Orientierung zwischen Recht und Freiheit zur Suizidbeihilfe
Mo. 07.11.2022 18:00
Osnabrück

Was bedeutet das Recht auf selbstbestimmtes Sterben? Darauf gibt es zunächst die juristische Antwort. Aber die Frage nach Freiheit und Selbstbestimmung lässt sich nicht einfach juristisch beantworten. Soll die Frage nach dem Sterben wirklich jeder für sich alleine entscheiden? Ist diese Autonomie unter sozialen Gesichtspunkten nicht vielleicht eine Illusion? Wie weit reicht die Verfügungsmacht eines Menschen über sein Leben? An diesem Abend öffnen die beiden Referenten Perspektiven der Theologie und der Diakonie auf die Frage, die das Bundesverfassungsgericht der Politik zur gesetzlichen Klärung aufgegeben hat - soll es ein Recht auf assistierten Suizid geben? Friedemann Pannen ist ev. Pastor und Sozialwirt. Er arbeitet als Geschäftsführer der Diakonie Osnabrück Stadt und Land. Dr. Elmar Kos ist Professor für Moraltheologie an den Universitäten Vechta und Osnabrück. Eine Kooperation mit Evangelischen Erwachsenenbildung. Nach Anmeldung erhalten die Teilnehmenden 1-2 Tage vor Veranstaltungsbeginn einen Link für den Zugang zum virtuellen Seminarraum in Zoom. Sie finden auf der Pinnwand unserer Homepage Erklärvideos über die technischen Voraussetzungen und die Handhabung von Zoom.

Kursnummer OZZV2009
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Gebühr: 5,00
Ehrenamtliche berichten aus der Praxis
Di. 08.11.2022 18:00
Osnabrück

Leitung: Ehrenamtliche der Betreuungsvereine Anmeldung unter Tel. 0541 3387610

Kursnummer OZSK2008
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Gebühr: kostenlos
Wer fotografiert, guckt dahinter
Mi. 16.11.2022 19:30
Georgsmarienhütte

Fotos und ihre Botschaften. Es gibt eine Zeit des Fotografierens und des Austausches

Kursnummer KIKÖ2003
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Gebühr: Kosten bitte in der Geschäftsstelle erfragen.
Dozent*in: Ansgar Witzke
Ausbildung in Mediation auf der Grundlage der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg Die Ausbildung ist eine Kooperationsmaßnahme des Bildungswerks ver.di und der EEB Osnabrück
Mo. 21.11.2022 10:00
Osnabrück

Mediation ist eine Methode zur Konfliktbearbeitung, in der die Konfliktparteien mit Unterstützung durch Mediator*innen Möglichkeiten entdecken, die sie im Konflikt haben, um selbstverantwortlich und gemeinsam auch in scheinbar aussichtslos verfahrenen Streitigkeiten zu einer einvernehmlichen und für alle vorteilhaften Lösung zu kommen. Mediation dient der Stärkung der Konfliktkompetenz der Betroffenen. Sie behalten die Verantwortung für die Lösung ihres Konfliktes und werden durch die Arbeit unterstützt, ihre Interessen so zu vertreten, dass anderen dadurch kein Schaden zugefügt wird. Mediator*innen schaffen als „allparteiliche Dritte“ Voraussetzungen und Rahmenbedingungen, damit Konfliktparteien ihre Konflikte bearbeiten und in einen konstruktiven Prozess der Auseinandersetzung treten können. Die Konfliktparteien erlangen die Fähigkeit, den Konflikt eigenverantwortlich, einvernehmlich und zum beiderseitigen Vorteil zu regeln. Die Ausbildung richtet sich an Menschen, die in sozialen, pädagogischen, beratenden, juristischen Berufsfeldern arbeiten als Multiplikator*innen in der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenarbeit tätig sind in Institutionen, Organisationen und Firmen mit Konflikten zu tun haben sich in der Teamleitung und Personalführung oder in der Betriebsratsarbeit engagieren im Bereich „Mediation“ arbeiten wollen. Die Ausbildung vermittelt das Konzept der klientenzentrierten und systemorientierten Mediation, das der Konfliktvermittlung sowohl in beruflichen Arbeitsfeldern als auch in persönlichen bzw. sozialen Lebensbezügen dient. Die Methode der Gewaltfreien Kommunikation, wie sie von Marshall B. Rosenberg entwickelt wurde, ist dabei die Grundlage. Neben der Vermittlung theoretischer Grundlagen stehen die Arbeit am eigenen Konfliktverhalten und die Entfaltung einer wertschätzenden Haltung im Mittelpunkt. Daraus ergibt sich eine prozessorientierte Kursgestaltung, die die Stärkung der Konfliktfähigkeit und die Erweiterung der persönlichen Potentiale der Teilnehmenden beinhaltet. Teilnahmevoraussetzungen: Einlassen auf das Lernen in und mit einer Gruppe, Bereitschaft zur Anwendung der Mediation in beruflichen, gesellschaftlichen oder privaten Lebensbezügen, Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Konfliktverhalten in Gruppenprozessen, Übungen und Rollenspielen und nicht zuletzt Neugierde. Die Ausbildung schließt mit einem Zertifikat ab. Die Ausbildung entspricht in Art, Umfang und Struktur den Standards, wie sie vom „Bundesverband Mediation e.V.“ entwickelt wurden. Die Ausbildung ist so konzipiert, dass die im Mediationsgesetz und dem Verordnungsentwurf hierzu geforderten Inhalte enthalten sind. Das Zertifikat wird ausgestellt von der Ev. Erwachsenenbildung Arbeitsgemeinschaft Osnabrück, dem Bildungswerk ver.di in Niedersachsen e.V., Region Osnabrück und dem Orca-Institut für Konfliktmanagement und Training. 200 Zeitstunden, incl. Supervision u. Intervision Mit dieser Weiterbildung können im Rahmen des Bologna-Prozesses bis zu 17 Credit Points erworben werden. Informationsveranstaltungen am: 26. April 2022, 18:00 bis 20:00 Uhr 05. Juli 2022, 18:00 bis 20:00 Uhr Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit unter 0541-35740-30 oder Bettina.fuchs@bw-verdi.de.

Kursnummer ZEEB2001
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Gebühr: 3.540,00
Dozent*in: Nicole Rahe
Reflexion praktischer Erfahrungen in der Betreuungsarbeit Austauschmöglichkeit für ehrenamtliche Betreuungskräfte
Mi. 11.01.2023 17:00
Bad Laer

Sich über die Betreuungsarbeit auszutauschen und gegenseitig von dem Wissen der Anderen zu profitieren. Für Interessierte kann dies ein guter Einstieg sein, um die Arbeit der ehrenamtlichen Betreuer*innen kennenzulernen. Fortbildungen für Ehrenamtliche aus der Arbeit des SkF in Kooperation mit dem Sozialdienst kath. Frauen e.V. (SkF), Tel.: 0541 3387610

Kursnummer OZSK3001
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Gebühr: kostenlos
Albanien - Zwischen Kreuz und Halbmond Zehntägige Studienreise in den Osterferien 2023
Mo. 27.03.2023 00:00

Kommen Sie mit in das Land der Skipetaren und lernen Land und Leute bei Besuchen in albanischen Familien kennen. Staunen Sie über die zahlreichen UNESCO-Weltkulturerben und bekommen Sie Kontakt mit dem Bektaschi-Glauben (eine liberale Ausrichtung des Islams) im Weltzentrum in Tirana. Das Land fasziniert mit der Gastfreundschaft (Das albanische Haus gehört Gott und dem Gast) und der wunderbaren Landschaft. Infos bei Martin Kessens Tel. 04471 8506780 kesstraining@gmx.de.

Kursnummer ZKKK3001
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Gebühr: Kosten bitte in der Geschäftsstelle erfragen.
Dozent*in: Martin Kessens