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Religion und Glauben

35 Kurse

Corona-Reflektor: Nachdenken, was vor uns liegt Methoden-Workshop
Do. 02.09.2021 18:00
Digital

Das Corona-Virus lässt uns offenbar nicht so schnell wieder los. Und es bringt uns zum Nachdenken. Wir erkennen neue Grenzen unseres Verfügungs- und Gestaltungsstrebens. In Windeseile breitet sich ein globaler Not-Stand aus, der zum Zu-Stand geworden ist. Wir lernen, dass unser individueller Körper, für den wir allerlei Sorge tragen, eingebettet ist in ein Kollektiv, das ihn zu gefährden oder aber auch zu schützen vermag. Wir lernen, dass, wer die Nicht-Privilegierten gefährdet, damit auch die Gesamtheit gefährdet. Einer viral anfälligen Gemeinschaft bleibt gar nichts anderes übrig, als eine soziale Gemeinschaft zu sein. Das Corona-Virus fokussiert wie ein Brennglas die Brennpunkte unseres Zusammenlebens. Es konfrontiert uns mit der Frage nach der Verantwortung aller für alle(s). Gehören Sie zu den Menschen, die denken, dass wir nicht in eine „Vor-Corona-Normalität“ zurückfallen können/sollten? Und haben Sie Interesse daran, in Ihren Wirkungskreisen folgende Fragen zu thematisieren: - Was ist mir durch Corona klar geworden? - Was sollten wir nach Corona anders machen? Für Sie bieten wir in diesem Online-Workshop methodische Bausteine an, die Sie in Ihren Wirkungskreisen einsetzen können, um dort gemeinsam in Präsenz (also vermutlich ab Sept.) a. Corona-Erfahrungen auszutauschen, b. zu sortieren, was wir für die Zukunft lernen können, c. Vorschläge zu sammeln, was wir ab jetzt anders machen sollten. Nach Anmeldung erhalten Sie einen Link für den Zugang zum virtuellen Seminarraum in Zoom. Technische Hinweise finden Sie auf der Pinnwand unserer Homepage.

Kursnummer ZOGP1012
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Gebühr: kostenlos
Vulva Maria? Von Frauenkörpern, Sex und Macht Online-Veranstaltung in der Reihe „Kann Kirche Sex?“
Di. 07.09.2021 18:00
Digital

Freiburg 2019: Als Zeichen der Solidarität mit Maria 2.0 befestigen Theologiestudierende eine besondere Mariendarstellung an der Universitätskirche. Zu sehen ist die Gottesmutter ummantelt und eingefasst in eine Vulva. Diese Darstellung Mariens im deutlichen Bezug zu ihrer Sexualität provoziert, obwohl sie bereits in traditionellen Marienbildern erkennbar ist. Mit welchen Frauenbildern sind wir in der Kirche unterwegs? Welches weibliche Körperideal prägt uns und wie wirkt sich das auf unser Denken und Handeln aus? Der Vortrag untersucht den Zusammenhang des Marienbildes hinsichtlich des Blickes auf Frauenkörper und den Umgang mit weiblicher Sexualität in der katholischen Sexualmoral. Barbara Nick arbeitet seit 2019 für das Bistum Osnabrück als Referentin für Junge Erwachsene und Glaubenskommunikation. Sie arbeitet an ihrer Promotion im Bereich der Moraltheologie. Zur Vortragsreihe "Kann Kirche Sex?": Vor 5 Jahren veröffentlichte der Papst sein Schreiben „Amoris Laetitia“ – über „die Freude der Liebe“ – und überraschte damit viele. – Die Sprache ist lebensnah, leidenschaftlich und manchmal poetisch. Inhaltlich öffnet es die Tür zu einer dringend nötigen Neubewertung der katholischen Sexuallehre: Einerseits in der Tradition der früheren Lehrschreiben stehend, ermutigt es andererseits, Sexualität als etwas Lustvolles und Kostbares zu begreifen, deren Gestaltung in der Verantwortung der Paare liegt. Grade in der deutschen Kirche wird auf dem synodalen Weg hart um eine zeitgemäße christliche Beziehungsethik gerungen. – In dieser Vortragsreihe nähern wir uns von verschiedenen Seiten Fragen rund um das Thema Sexualität – Perspektiven aus der Eheberatung, geschlechtliche Vielfalt, Erkenntnisse aus der Sexualpädagogik, ein feministischer Blick auf Sexualität sowie die aktuellen Entwicklungen auf dem synodalen Weg werden in fünf Vorträgen in den Blick genommen. Nach Anmeldung erhalten die Teilnehmenden 1-2 Tage vor Veranstaltungsbeginn einen Link für den Zugang zum virtuellen Seminarraum in Zoom. Sie finden auf der Pinnwand unserer Homepage Erklärvideos über die technischen Voraussetzungen und die Handhabung von Zoom.

Kursnummer ZORG1027
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: Barbara Nick
Sterbe- und Trauerbegleitung Ausbildung für ehrenamtliche Hospizmitarbeiter/innen
Di. 07.09.2021 19:00
Ostercappeln

Themen / Termine: Di., 07. Sept.2021 Die Entwicklung der Hospizbewegung; Entwicklung von SPES VIVA Katrin Hohendorf, Palliative Care Fachkraft, Koordinatorin SPES VIVA Marion Heitling, Palliative Care Fachkraft, Koordinatorin Ambulanter SPES VIVA - Hospizdienst Fr. – So., Einführungswochenende im Gästehaus St. Agnes, Klosterstr. 14, 49832 Thuine 10.-12.Sept.2021 Motivation und persönliche Erfahrung mit Sterben und Tod Manfred Hillmann, Dipl.-Sozialpädagoge, Logotherapeut Di., 14. Sept. 2021 Basale Stimulation, Was ist Basale Stimulation, Initialberührung, unterschiedliche Qualitäten der Berührung, Kontaktaufnahme durch Berührung Heike Rose, Dipl. Pflegepädagogin Di., 21. Sept. 2021 Palliative Pflege, physiologische Sterbeprozesse, Aufgaben und Möglichkeiten der Palliativstation (evtl. Besuch der Palliativstation) Nadine Möllenbrock, Fachärztin für Innere- und Palliativmedizin, Krankenhaus St. Raphael, Ostercappeln Sa., 25. Sept. 2021 Grundmuster der Wahrnehmung, Gesprächsführung Manfred Hillmann, Dipl.-Sozialpädagoge, Logotherapeut Di., 28. Sept. 2021 Krisen in der Begleitung; Kraftquellen Sandra Kötter, Resilienztrainerin, Trauerbegleiterin (BVT) Sa., 02. Okt. 2021 Hören und Verstehen; Kommunikation: Sprache der Sterbenden – verbal. nonverbal. Manfred Hillmann Mi., 06. Okt. 2021 Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuung Jürgen Wilmsen-Neumann, Facharzt für Innere- u. Palliativmedizin, Schmerztherapie Di., 12. Okt. 2021 Rituale und Abschiedsfeiern in der kath. Kirche Carsten Lehmann, Diakon Sa., 30. Okt. 2021 Spiritualität in der Sterbe – und Trauerbegleitung Pastor Otto Weyman, evangelischer Pastor der Kirchengemeinde St. Katharinen in Osnabrück Di., 02. Nov. 2021 SPES VIVA Hospizmitarbeiterinnen berichten Ehrenamtliche erzählen von ihren Begleitungen und Erfahrungen Di., 09. Nov. 2021 Ambulante Palliativversorgung (SAPV) und stationäres Hospiz Doris Klanke, Palliative Care Fachkraft Koordinatorin der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung Di., 16. Nov. 2021 Palliativmedizinisch-ärztliche Begleitung Jürgen Wilmsen-Neumann, Facharzt für Innere- u. Palliativmedizin, Schmerztherapie Sa., 20. Nov. 2021 Bedürfnisse Sterbender u. ihrer Angehörigen Trauer, Abschied – was Sterbenden Trost ist. Christine Stockstrom, Trauerbegleiterin, Dipl. Supervisorin (DGSv), Qualifizierende BVT, Diakonin Di., 23. Nov. 2021 Bestattungsarten – Besuch eines Bestattungsinstituts Di., 30. Nov. 2021 Rückblick – Ausblick – Entscheidung Sandra Kötter, Marion Heitling, Katrin Hohendorf Di., 07. Dez. 2021 Abschluss Feierliche Übergabe der Zertifikate Marion Heitling, Katrin Hohendorf Zeiten: Dienstags 19:00 bis 22:00 Uhr, Samstags 09:00 bis 17:00 Uhr Veranstaltungsort Ostercappeln Wochenende im Gästehaus St. Agnes, Klosterstr. 14, 49832 Thuine Von Freitag 15:00 Uhr bis Sonntag nach dem Mittagessen Umfang: 100 UE Kurskosten Eigenanteil: insgesamt 180 € Informationen: Marion Heitling, Koordinatorin Ambulanter SPES VIVA – Hospizdienst Tel. 05473/29117 Mail: heitling@spes-viva.de

Kursnummer KOOC1007
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Gebühr: 180,00
Mehr Wissen über die sichtbare Kirche Kleine Einführung in christliche Architektur, Kunst und Liturgie im Bistum Osnabrück
Mo. 13.09.2021 18:00
Osnabrück

In Kooperation mit dem Diözesanmuseum Kirche will Himmel und Erde in Verbindung bringen bzw. halten, sie will irdisches Abbild der göttlichen Herrlichkeit sein. Die sichtbare Kirche ist dabei gleichsam ein Symbol für die unsichtbare Kirche. Diese sichtbare Sprache der Kirchenräume und gottesdienstlicher Feiergestaltung erschließt sich aber nur dem, der ihre Symbolik und Sinngehalte zu deuten vermag. Grundlegende Einblicke in das Verständnis von christlicher Architektur und Kunst vermittelt diese Veranstaltung. Unter anderem an konkreten Objekten des Domes und Diözesanmuseums Osnabrück werden Sie eingeführt in die (Be-)Deutungsvielfalt der sichtbaren Kirche.

Kursnummer ZORG1024
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Gebühr: 60,00
Menschlichkeit. JETZT! Musikalische Lesung mit Pierre Stutz und Helge Burggrabe
Mi. 22.09.2021 19:30
Osnabrück

Gerade stehen für sein Leben und über sich selbst hinauswachsen können, heißt jene Lebenskunst, die Pierre Stutz in seinem Plädoyer für mehr Menschlichkeit entfaltet. Die Menschenrechte sind ihm eine große Inspirationsquelle. Sie beginnen in uns selbst, ganz im Sinne von Mahatma Gandhi: „Sei du selbst die Veränderung, die du dir für diese Welt wünscht.“ Unsere spirituellen Wurzeln stärken uns zu einem Engagement für eine menschlichere Welt, in der auch Klimagerechtigkeit und ein einfacher Lebensstil uns glücklicher werden lassen. Musikalisch umrahmt wird die Lesung von Helge Burggrabe, Initiator und Komponist des Musik- und Tanzprojektes HUMAN zu den Menschenrechten. Pierre Stutz, Theologe, spiritueller Begleiter, Autor vieler erfolgreicher Bücher zu einer Spiritualität im Alltag, www.pierrestutz.ch Helge Burggrabe, Musiker, Komponist, Seminarleiter https://burggrabe.de/human/ Pierre Stutz/Helge Burggrabe: Menschlichkeit JETZT! Patmos 2021 Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Evangelischer Erwachsenenbildung (EEB) und dem Forum integraler Spiritualität (fis). Aufgrund der vorgeschriebenen Abstandsregelegungen sind die Plätze bei dieser Veranstaltung sehr beschränkt. Wir haben daher folgendes Verfahren: Sie können sich durch eine Online-Anmeldung unter Angabe Ihrer Bankverbindung einen Platz reservieren; die Veranstaltungskosten buchen wir dann von Ihrem Konto ab und beim Eingang können Sie nach Nennung Ihres Namens ohne weiteres eintreten. Sie können auch ohne vorherige Anmeldung zu der Veranstaltung kommen, haben aber dann das Risiko, dass vielleicht alle Plätze vergeben sind. Sie können digital teilnehmen! Sollte die Veranstaltung im Internet als „ausgebucht“ ausgewiesen sein oder möchten Sie von vorneherein lieber nicht „im Raum“ teilnehmen, können Sie sich auf die Warteliste setzen lassen oder uns eine Anmeldung schicken mit dem Hinweis „digitale Teilnahme erwünscht“. In dem Fall erhalten Sie 1-2 Tage vor Veranstaltungsbeginn Zugangsdaten für eine digitale Live-Teilnahme. Die Kosten werden ebenfalls von Ihrer angegebenen Bankverbindung abgebucht.

Kursnummer OZZV1001
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Gebühr: 5,00
Dozent*in: Pierre Stutz
Theologie und Kirche: MEHR WISSEN WEITER GLAUBEN Zertifikatskurs - Teil 1
Sa. 25.09.2021 09:00
Osnabrück

Über den Glauben und die Glaubensgemeinschaft der Kirche Bescheid zu wissen, gehört zu den Grundlagen für eine christlich orientierte Lebensgestaltung. Wer sein Wissen vermehrt, glaubt weiter – im mehrfachen Sinn: Theologische Kenntnisse können persönliche Religiösität nicht ersetzen; Wissende bleiben weiter(hin) Glaubende. Zugleich führt ein „Mehr an Wissen“ zu neuen „weiteren“ Horizonten des Glaubens. Die Kurse vermitteln systematische Einblicke in das Spektrum des christlichen Glaubens und können unabhängig voneinander besucht werden. In methodisch abwechslungsreicher Form befähigen sie die Teilnehmenden, eigenständig, fundiert und kritisch zu Fragen des Glaubens und der Kirche Stellung zu nehmen. Die Kurse richten sich an Personen, die sich über den eigenen Glauben Gedanken machen und die Auseinandersetzung mit christlicher Theologie suchen. Aktive aus dem kirchlichen Ehrenamt erhalten für ihren Dienst in der Kirche eine reflektierte Grundlage und können neue Perspektiven für ihr pastorales Engagement entwickeln. Es sind keinerlei Vorkenntnisse oder andere Voraussetzungen notwendig. Themen sind u.a.: Verhältnis von Glauben und Wissen, Gott und Dreifaltigkeit, Bibel, Jesus Christus. Ein Faltblatt mit weiteren Infos finden Sie hier unten verlinkt.

Kursnummer ZORG1010
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Gebühr: 65,00
Mehr Wissen über GLAUBEN und ZWEIFELN
Mo. 27.09.2021 18:00
Osnabrück

Irgendwie scheint der moderne Mensch so geprägt zu sein: Am liebsten würden wir alles genau wissen. Glauben gilt da zumeist nur als Schwundstufe des Wissens. Ich weiß es nicht genau, sondern glaube es nur… In dem Moment haben mich offenbar Zweifel beschlichen. Das Zweifeln hat in der in religiösen Kontexten und der kirchlichen Tradition allerdings nicht unbedingt einen guten Ruf. Trotzdem ist die Spannung von Glauben und Zweifeln eine Realität unseres Lebens. Wie könnten wir damit umgehen? Was bedeuten diese Begriffe überhaupt? Was findet sich dazu in der Bibel und der Tradition der Kirche?

Kursnummer ZORG1005
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Gebühr: 22,50
WELTRELIGIONEN – WELTFRIEDEN – WELTETHOS Wanderausstellung
Do. 30.09.2021 10:00
Heppenheim

Die Ausstellung möchte Sie einladen, die faszinierende Welt der Religionen und deren ethische Botschaften kennenzulernen. Dazu werden zu Beginn acht große Weltreligionen vorgestellt: Hinduismus, die Religionen Chinas, Buddhismus, Judentum, Christentum, Islam, Sikhismus und Bahaitum. Schwerpunkt der Ausstellung ist die Weltethos-Thematik. Das 1990 von dem Theologen Prof. Hans Küng in seinem Buch »Projekt Weltethos« vorgelegte Weltethos-Programm ist die Vision eines globalen Bewusstseinswandels im Ethos. Wenn Menschen friedlich zusammenleben wollen, sind sie auf gemeinsame ethische Werte angewiesen. Solche Werte finden sich in allen großen religiösen und philosophischen Traditionen der Menschheit. Sie sind also bereits vorhanden und müssen nur bewusst und verständlich gemacht, gelebt und weitergegeben werden.

Kursnummer KZZY1001
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Gebühr: Kosten bitte in der Geschäftsstelle erfragen.
Dozent*in: Ulrike Beck
„Leben müssen – sterben dürfen?“ Christliche Orientierung zwischen Recht und Freiheit zur Suizidbeihilfe
Mo. 04.10.2021 18:00
Digital

Was bedeutet das Recht auf selbstbestimmtes Sterben? Darauf gibt es zunächst die juristische Antwort. Aber die Frage nach Freiheit und Selbstbestimmung lässt sich nicht einfach juristisch beantworten. Soll die Frage nach dem Sterben wirklich jeder für sich alleine entscheiden? Ist diese Autonomie unter sozialen Gesichtspunkten nicht vielleicht eine Illusion? Wie weit reicht die Verfügungsmacht eines Menschen über sein Leben? An diesem Abend öffnen die beiden Referenten Perspektiven der Theologie und der Diakonie auf die Frage, die das Bundesverfassungsgericht der Politik zur gesetzlichen Klärung aufgegeben hat - soll es ein Recht auf assistierten Suizid geben? Friedemann Pannen ist ev. Pastor und Sozialwirt. Er arbeitet als Geschäftsführer der Diakonie Osnabrück Stadt und Land. Dr. Elmar Kos ist Professor für Moraltheologie an den Universitäten Vechta und Osnabrück. Eine Kooperation mit Evangelischen Erwachsenenbildung. Nach Anmeldung erhalten die Teilnehmenden 1-2 Tage vor Veranstaltungsbeginn einen Link für den Zugang zum virtuellen Seminarraum in Zoom. Sie finden auf der Pinnwand unserer Homepage Erklärvideos über die technischen Voraussetzungen und die Handhabung von Zoom.

Kursnummer OZZV1009
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Gebühr: 5,00
Kann denn Liebe Sünde sein? Von brennenden Fragen und heißen Eisen auf dem Synodalen Weg - Online-Veranstaltung in der Reihe „Kann Kirche Sex?“
Do. 07.10.2021 18:00
Digital

Im Forum 4 „Leben in gelingenden Beziehungen“ geht es um den tiefsten und verletzlichsten Lebensbereich des Menschen. Dabei radikal und vertrauend bei der Liebe anzusetzen, ist nicht unumstritten. Wer in der Kirche über Sex reden will (oder soll), kann auch ganz anders ansetzen, etwa bei der Sakramentalität der Ehe oder der Gebrochenheit des Menschen. Oder kann sich fragen, was das Ganze überhaupt soll? Viele empfinden einen nicht mehr zu überbrückenden Graben zwischen der Lehre der Kirche und dem eigenen Leben. Auch wenn diese Problemanzeige nicht neu ist, reden – und streiten - wir (endlich) darüber. Herzliche Einladung zu diesem Update des Synodalen Weges! Zur Vortragsreihe "Kann Kirche Sex?": Vor 5 Jahren veröffentlichte der Papst sein Schreiben „Amoris Laetitia“ – über „die Freude der Liebe“ – und überraschte damit viele. – Die Sprache ist lebensnah, leidenschaftlich und manchmal poetisch. Inhaltlich öffnet es die Tür zu einer dringend nötigen Neubewertung der katholischen Sexuallehre: Einerseits in der Tradition der früheren Lehrschreiben stehend, ermutigt es andererseits, Sexualität als etwas Lustvolles und Kostbares zu begreifen, deren Gestaltung in der Verantwortung der Paare liegt. Grade in der deutschen Kirche wird auf dem synodalen Weg hart um eine zeitgemäße christliche Beziehungsethik gerungen. – In dieser Vortragsreihe nähern wir uns von verschiedenen Seiten Fragen rund um das Thema Sexualität – Perspektiven aus der Eheberatung, geschlechtliche Vielfalt, Erkenntnisse aus der Sexualpädagogik, ein feministischer Blick auf Sexualität sowie die aktuellen Entwicklungen auf dem synodalen Weg werden in fünf Vorträgen in den Blick genommen. Nach Anmeldung erhalten die Teilnehmenden 1-2 Tage vor Veranstaltungsbeginn einen Link für den Zugang zum virtuellen Seminarraum in Zoom. Sie finden auf der Pinnwand unserer Homepage Erklärvideos über die technischen Voraussetzungen und die Handhabung von Zoom.

Kursnummer ZORG1028
Einführungskurs für Dom- und Museumsführer*innen In Kooperation mit dem Diözesanmuseum
Mo. 18.10.2021 18:30
Osnabrück

Der Kurs richtet sich an alle, die mehr über den Osnabrücker Dom und das Diözesanmuseum erfahren möchten und Lust haben, selbst dort zu führen! An vier Abenden nähern wir uns nicht nur den Räumen und Objekten an, sondern ver¬suchen auch selbst verschiedene Vermittlungsmethoden. Bei Interesse und nach Absprache besteht im Anschluss die Möglichkeit, selbst Führungen für Kinder und Erwachsene anzubieten. für Studierende ermäßigt: 10 €

Kursnummer ZOKK1007
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Gebühr: 20,00
Geschwister in der Bibel Fortbildungswochenende des Bibelkreises Icker
Fr. 29.10.2021 19:00
Spiekeroog

Die Bibel als Heilige Schrift ist in erster Linie ein Glaubensbuch, in dem von Erfahrungen, die Menschen mit Gott gemacht haben, erzählt wird. Dies zu erkennen, soll der erste Schritt sein, den die Teilnehmer/innen nachvollziehen. Darüber hinaus werden anhand ausgewählten Passagen und Perikopen biblische Aussagen und Impulse auf ihre Relevanz für heutige Lebenssituationen hin gedeutet. Interessierte sind herzlich willkommen!

Kursnummer KOIC1016
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Gebühr: Kosten bitte in der Geschäftsstelle erfragen.
Dozent*in: Sr. Anne Voß
Brücken statt Mauern Christen gegen Populismus
Mi. 03.11.2021 19:30
Osnabrück

Hans Leyendecker (*1949) ist ein deutscher Journalist. Er gilt als einer der profiliertesten investigativen Journalisten und deckte seit 1982 viele politische Affären in Deutschland und im Ausland auf. Im Mai 2017 wurde Leyendecker als Präsident des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentages 2019 in Dortmund benannt. Er trat an die Stelle von Frank-Walter Steinmeier, der nach seiner Wahl zum Bundespräsidenten für das Ehrenamt nicht mehr zur Verfügung stand. Eine Kooperation mit der ACKOS (Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Osnabrück). Wenn Sie an vor Ort an der Veranstaltung teilnehmen möchten, ist keine Anmeldung erforderlich; die Kosten werden an der Abendkasse entrichtet. Es ist auch möglich, digital (via Zoom) dabei zu sein. Dafür müssten Sie sich hier online anmelden. Einen Tag vor der Veranstaltung erhalten Sie die Zugangsdaten per Mail; die Kosten werden per Lastschrift eingezogen.

Kursnummer OZZV1010
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Gebühr: 5,00
Der Tod gehört dazu
Sa. 06.11.2021 09:00
Osnabrück

Als Mitarbeiter in Pflege und Betreuung haben Sie einen sehr engen Kontakt zu den Patienten. Die Pflegebeziehung besteht oft jahre­ lang. Durch Ihre Arbeit tragen Sie erheblich zum Wohlbefinden der Pflegebedürftigen und deren Angehörigen bei. Irgendwann ist dann die Zeit des Abschieds gekommen. Wie können Sie dann zu einem würdevollen Lebensende beitragen? Wir wollen uns über positive wie auch schwierige Erfahrungen zum Thema Krankheit, Leid, Tod, Abschied und Trauer austauschen und weiteres Wissen zu diesem wichtigen Thema erlangen. Mitzubringen sind: Stift und Schreibblock Weitere Informationen über Kosten und Anmeldung beim MHD unter Tel. 0541 5052217 bei Frau Silvia Henke

Kursnummer OZMT1018
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Gebühr: Kosten bitte in der Geschäftsstelle erfragen.
Mehr Wissen über KREUZ(E) und LEID(EN)
Mo. 08.11.2021 18:00
Osnabrück

Die Corona-Pandemie hat Menschen weltweit mit existenziellen Fragen konfrontiert: Es geht um Krankheit und Sterben, die Verletzlichkeit des sozialen Lebens, die Erfahrung des Ausgeliefertseins unseres individuellen und kollektiven Daseins. Es geht um Angst und verschiedenste Nöte, um Trauer und Einsamkeit, Zweifel und Verzweiflung. – Wie kann man sich dieser Herausforderung aus christlicher Sicht nähern? Welche Wege weist dafür heute eine „leidsensible“ Theologie? Das zentrale Bild im Christentum ist in diesem Zusammenhang das Kreuz; es kann zugleich zeigen, wie unterschiedlich die Menschen im Laufe der Geschichte mit solchen Fragen umgegangen sind. In diesem Seminar sollen daher sowohl theologische als auch kunstgeschichtliche Perspektiven bearbeitet werden, um zu klären, was uns in der gegenwärtigen Situation vielleicht weiterhelfen kann.

Kursnummer ZORG1012
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Gebühr: 15,00
Wenn Geburt und Tod aufeinandertreffen
Mi. 10.11.2021 16:30
Osnabrück

Anmeldung und Info unter Tel. 0541 3505525

Kursnummer OZHP1003
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Gebühr: Kosten bitte in der Geschäftsstelle erfragen.
Dozent*in: Ulrike Michel
„Eine Kultur des Genug“ Was machen wir nach Corona anders … in der Wirtschaft?
Mi. 17.11.2021 19:30
Osnabrück

Der Klimawandel, das Artensterben, die Verknappung jener Ressourcen, auf deren kostengünstiger Verfügbarkeit das industrielle Wohlstandsmodell bislang basierte, Befunde der Glücksforschung, aber ganz besonders auch die Corona-Pandemie zeigen, dass sich die Wachstumsparty ihrem Ende zuneigt. Folglich sind die Möglichkeiten einer Postwachstumsökonomie auszuloten. Demnach ist ein prägnanter Rückbau geldbasierter Versorgungssysteme vonnöten. Suffizienz, moderne Subsistenz und kürzere Versorgungsketten werden dann wichtige Gestaltungsoptionen sein. Zudem ist die Postwachstumsökonomie durch Sesshaftigkeit gekennzeichnet, also durch Glück ohne Kerosin. Wenn Sie an vor Ort an der Veranstaltung teilnehmen möchten, ist keine Anmeldung erforderlich; die Kosten werden an der Abendkasse entrichtet. Es ist auch möglich, digital (via Zoom) dabei zu sein. Dafür müssten Sie sich hier online anmelden. Einen Tag vor der Veranstaltung erhalten Sie die Zugangsdaten per Mail; die Kosten werden per Lastschrift eingezogen.

Kursnummer OZZV1004