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Gesellschaft und Politik

15 Kurse

Digitaler Wandel: Verstehen, entscheiden, umsetzen
Di. 01.02.2022 16:00
Georgsmarienhütte

Digitalisierung ist Alltag. Trotzdem fällt es oft schwer, einzelne Begriffe genau zu erklären oder Zusammenhänge des digitalen Wandels zu beschreiben. Vereine wollen digitaler werden und suchen nach einer passenden Strategie. Dieser Workshop befasst sich mit dem digitalen Wandel und gibt praktische Tipps zur Umsetzung in Ihrem Verein. Wir laden Sie ein, Digitalisierung als Prozess zu verstehen und selbst mitzugestalten. In Kooperation mit dem Zentrum für ehrenamtliches Engagement Weitere Informationen und Anmeldung: 05401 866833

Kursnummer KZLV2001
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Gebühr: kostenlos
Kirche als Dienstleisterin an religiöser Freiheit Ein Zielbild für eine Kirche nach der Krise
Di. 08.02.2022 19:30
Osnabrück

Wie kann die katholische Kirche in guter Weise in moderner Gesellschaft den Beitrag bringen, den man zu Recht von ihr erwarten kann? Wie kann man in einer Weise Christ*in, Gemeinde und Kirche sein, dass Menschen heute davon profitieren und es verstehen können? Was ist zu tun? Welche Veränderungen sind not-wendig? Wie sieht eine zeitgemäße (Glaubens-)Kommunikation aus? Welche Qualität kirchlicher Angebote ist nötig, damit die Rede von und mit Gott glaubwürdig in den Blick kommen kann? Diese Fragen stellen sich nicht nur angesichts der aktuellen Pandemieerfahrungen, sie bezeichnen vielmehr grundsätzliche Herausforderungen für die katholische Kirche. Hierzu spricht am Dienstag, 8. Februar 2022 um 19:30 Uhr Prof. Dr. Matthias Sellmann im Forum am Dom. Sellmann ist Professor für Pastoraltheologie an der Ruhr-Universität in Bochum sowie Gründer und Leiter des Zentrums für angewandte Pastoralforschung (ZAP). Er ist eine der prominentesten Stimmen auf dem Feld einer innovativen und zukunftsweisenden Pastoral im deutschen Sprachraum. Aufgrund der Corona-Situation ist eine Anmeldung für die Veranstaltung unbedingt notwendig. Es gilt die 2G plus-Regelung. Die Kosten werden per Lastschrift von ihrem Konto eingezogen. Es ist auch möglich, digital (via Zoom) dabei zu sein. Dafür müssten Sie sich hier online anmelden. Einen Tag vor der Veranstaltung erhalten Sie die Zugangsdaten per Mail; die Kosten werden ebenfalls per Lastschrift eingezogen. Eine Kooperation mit dem Forum am Dom und dem Seelsorgeamt des Bistums Osnabrück Foto: © Martin Steffens

Kursnummer OZZV2001
Reisebericht vom Synodalen Weg Aktueller Diskussionsstand / bisherige Ergebnisse / weitere Perspektiven in Präsenz gilt 2G+ / eine digitale Teilnahme ist auch möglich
Di. 15.02.2022 19:30
Osnabrück

Der Synodale Weg hat mehr als die Hälfte seiner Strecke zurückgelegt. Mit strukturierten Debatten und geistlichem Miteinander übt sich die katholische Kirche in Synodalität. Über 200 Personen arbeiten in Fachforen und in der Synodalversammlung an zentralen Reformthemen wie Macht, Sexualität, Frauen und Priester mit. Mitglieder des Synodalen Weges aus unserem Bistum berichten an diesem Abend über den Stand der Beratungen, bisher erreichte Ergebnisse, ihre persönlichen Erfahrungen und über weitere Ziele des Synodalen Weges. Ulrich Waschki (Chefredakteur des Kirchenboten) und Dr. Daniela Engelhard (Leiterin des Forums am Dom) moderieren den Abend. Aufgrund der Corona-Situation ist eine Anmeldung für die Veranstaltung unbedingt notwendig. Es gilt die 2G plus-Regelung. Die Kosten werden per Lastschrift von ihrem Konto eingezogen. Es ist auch möglich, digital (via Zoom) dabei zu sein. Dafür müssten Sie sich hier online anmelden. Einen Tag vor der Veranstaltung erhalten Sie die Zugangsdaten per Mail; die Kosten werden ebenfalls per Lastschrift eingezogen. Eine Kooperation mit dem Forum am Dom und dem Seelsorgeamt des Bistums Osnabrück.

Kursnummer OZZV2002
Dialogbegleiter*in Christentum-Islam Multiplikator*innenschulung
Fr. 18.02.2022 16:00
Georgsmarienhütte

Fr., 18.02.2022, 16:00 – 21:00 Uhr und Sa.,19.02.2022, 09:00 – 16:00 Uhr Interreligiöser Dialog aus katholischer Perspektive Islam als Weltreligion Ort: Haus Ohrbeck, Am Boberg 10, 49124 GMHütte Ref.: Dr. Michael Schober, Dr. Hakki Arslan Sa., 12.03.2022, 09:30 – 18:30 Uhr Grundlagen des Christentums und Strukturen der Kirche(n) mit Domführung Ort: Osnabrück, Priesterseminar Ref.: Hermann Steinkamp, Jessica Löscher, Dr. Michael Schober Sa., 26.03.2022, 09:30 – 16:30 Uhr Islam in Deutschland Ort: Atrium Bremen Ref.: Boris Uroic und Dr. Michael Schober Sa., 14.05.2022, 09:30 – 16:30 Uhr Argumentieren gegen Stammtischparolen Ort: KEB Meppen Ref.: Alexander Oldiges Sa.,21.05.2020, 11:00 - 17:00 Uhr Exkursion zur DITIB-Moschee und Begegnungszentrum sowie zum sozial- past. Zentrum Duisburg-Marxloh Fr., 10.06.2022 , 17:00 – 21:00 Uhr Präsentation der Praxisprojekte Ort: Priesterseminar Osnabrück Es gelten die aktuellen Corona-Regelungen von 2G plus.

Kursnummer ZORG2008
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Gebühr: 85,00
Vereine, Organisationen und Gemeinden für Schüler öffnen Lernen durch Engagement(LdE) / Service-Learning verbindet fachliches Lernen
Mi. 23.02.2022 14:00
Georgsmarienhütte

„Lernen durch Engagement“ (LdE) / „Service-Learning“ verbindet fachliches Lernen in der Schule mit gesellschaftlichem Engagement. Der Workshop stellt diesen Ansatz mit seinen Möglichkeiten vor, Schüler*innen anders zu motivieren und sie für die Mitwirkung in Organisationen über ein Schulhalbjahr oder ein Schuljahr zu gewinnen, um ihnen auf diese Weise auch einen Einstieg in das ehrenamtliche Engagement zu ermöglichen. Zudem wird Lehrern*innen und Vertretern*innen von Organisationen, Vereinen und Verbänden die Gelegenheit gegeben, Alternativen für ein gemeinsames Vorgehen zu Lernen durch Engagement zu entwickeln. In Kooperation mit Lernen durch Engagement, IN VIA, KEB In Kooperation mit dem Zentrum für ehrenamtliches Engagement Weitere Informationen und Anmeldung: 05401 866833

Kursnummer KZLV2002
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Gebühr: 15,00
Online Fundraising
Mi. 09.03.2022 16:00
Georgsmarienhütte

Welche Möglichkeiten gibt es, online Spenden zu sammeln? Sie möchten Unternehmen und Stiftungen als Partner gewinnen und staatliche Förderprogramme zur Finanzierung Ihrer Projekte nutzen? Diese Veranstaltung gibt einen Überblick darüber, wie Crowdfunding für einen Verein, ein Projekt oder eine Initiative funktioniert, wie das Sammeln von Geldern gelingt und was zu einer erfolgreichen Spendenkampagne gehört. In Kooperation mit dem Zentrum für ehrenamtliches Engagement Weitere Informationen und Anmeldung: 05401 866833

Kursnummer KZLV2003
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Gebühr: kostenlos
Nicht wegschauen, wenn Unrecht geschieht Vortrag in Kooperation mit Pax Christi und der Ursulaschule Osnabrück
Mi. 09.03.2022 19:00
Osnabrück

Die deutsch-jüdische Journalistin und Buchautorin Ruth Weiss gilt als eine wichtige und prägende Stimme gegen Rassismus und Antisemitismus. Als Zeitzeugin der bewegten Geschichte des 20. Jahrhunderts setzt sie sich auch heute noch für Menschlichkeit ein und prangert Ausgrenzungen an. Ruth Weiss wurde 1924 in Fürth geboren und musste mit ihrer Familie 1936 auf der Flucht vor dem Naziterror nach Südafrika emigrieren. Dort erlebte sie Ende der 1940er Jahre die Errichtung des Apartheitsregimes. Unter den Eindrücken des am eigenen Leibe in Deutschland erfahrenen Rassismus war die Diskriminierung der nicht-weißen Bevölkerung in Südafrika für sie ein unerträglicher Zustand. Ihre kritische journalistische Arbeit führte 1966 zum Einreiseverbot nach Südafrika und dem heutigen Zimbabwe. Sie arbeitete forthin in Sambia, England und Deutschland. Ausgehend von den Ausgrenzungserfahrungen in ihrer Kindheit zur Nazi-Zeit sowie die Diskriminierungen der Apartheitspolitik in Südafrika wird Frau Weiss eine Brücke schlagen zu der zunehmenden Polarisierung/Diskriminierung in der deutschen Gesellschaft und Wege aufzeigen, dieser zu begegnen. Aufgrund der Corona-Situation ist es für uns sehr hilfreich, wenn Sie sich vorab online oder in der Geschäftsstelle anmelden. Die Kosten von 5 € werden an der Abendkasse bar entrichtet. Die Veranstaltung findet unter der geltenden 3-G-Regelung statt.

Kursnummer OZZV2004
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Gebühr: Kosten bitte in der Geschäftsstelle erfragen.
Dozent*in: Ruth Weiss
Mose und Elia im Gespräch mit Jesus (Lk 9,30). Die Erzählung von der Verklärung Jesu als christlich-jüdischer Lehrtext
Fr. 18.03.2022 19:30
Osnabrück

Die Erzählung von der Verklärung Jesu gehört zu den rätselhaftesten Texten des Neuen Testament. Ihre Deutung ist hochumstritten. Der Vortrag erschließt die Bedeutung des Textes vom Personen-dreieck „Mose – Elia – Jesus“ her, innerhalb dessen Jesus bewusst ins Verhältnis zu den großen Offenbarungszeugen Israels gesetzt wird. Die These, die im Zuge der Auslegung des Textes entwickelt wird, lautet: Das Urchristentum verankert die Offenbarung Gottes in Jesus Christus bewusst in der Uroffenbarung Gottes vor Mose am Sinai und bekennt sich, wenn es sich im Namen Christi versammelt, zu dem Gott, der sich Israel auf ewig zu seinem Bundesvolk erwählt hat. Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der GTCJZ und der EEB. Bei Fragen zur Anmeldung richten Sie sich bitte an die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Osnabrück, Tel. 0541 432733

Kursnummer OZZV2005
Leben müssen – sterben dürfen? Christliche Orientierung zwischen Recht und Freiheit zur Suizidbeihilfe
Mo. 21.03.2022 18:00
Digital

Was bedeutet das Recht auf selbstbestimmtes Sterben? Darauf gibt es zunächst die juristische Antwort. Aber die Frage nach Freiheit und Selbstbestimmung lässt sich nicht einfach juristisch beantworten. Soll die Frage nach dem Sterben wirklich jeder für sich alleine entscheiden? Ist diese Autonomie unter sozialen Gesichtspunkten nicht vielleicht eine Illusion? Wie weit reicht die Verfügungsmacht eines Menschen über sein Leben? An diesem Abend öffnen die beiden Referenten Perspektiven der Theologie und der Diakonie auf die Frage, die das Bundesverfassungsgericht der Politik zur gesetzlichen Klärung aufgegeben hat - soll es ein Recht auf assistierten Suizid geben? Friedemann Pannen ist ev. Pastor und Sozialwirt. Er arbeitet als Geschäftsführer der Diakonie Osnabrück Stadt und Land. Dr. Elmar Kos ist Professor für Moraltheologie an den Universitäten Vechta und Osnabrück. Eine Kooperation mit Evangelischen Erwachsenenbildung. Nach Anmeldung erhalten die Teilnehmenden 1-2 Tage vor Veranstaltungsbeginn einen Link für den Zugang zum virtuellen Seminarraum in Zoom. Sie finden auf der Pinnwand unserer Homepage Erklärvideos über die technischen Voraussetzungen und die Handhabung von Zoom.

Kursnummer OZZV2003
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Gebühr: 5,00
Argumentieren gegen Stammtischparolen Studientag für die Jugendpastoralkonferenz der Grafschaft Bentheim
Do. 24.03.2022 09:00
Cloppenburg

Wer kennt das nicht? Da haut jemand eine Parole raus und ich bin so perplex, dass ich – nicht reagiere. Hinterher, da fallen mir viele gute Reaktionen ein. Stammtischparolen begegnen uns oft unerwartet und überrumpeln uns in Situationen, in denen wir nicht mit ihnen rechnen – auch in unseren kirchlichen Zusammenhängen. In den aktuellen gesellschaftlichen Debatten hilft es – am Vorabend seines Todestages dem Vorbild von Nikolaus Groß verpflichtet – zu lernen, klar Position zu beziehen, zu widersprechen. Thematisiert werden die Fragen: o Was sind Stammtischparolen? o Wie wirken sie? o Wie kann ich darauf reagieren?

Kursnummer ZKGP2001
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Gebühr: kostenlos
Im Islam leben und sterben wir alle? - Goethes Auseinandersetzung mit dem Islam
Di. 26.04.2022 19:30
Osnabrück

Unter allen Dichtern deutscher Sprache hatte Goethe das leidenschaftlichste und zugleich kenntnisreichste Interesse für die Welt des Orients und zwar nicht nur für deren Geschichte, Kultur und Literatur, sondern auch für deren Religion, den Islam.Was verstand Goethe unter „Islam“. Welche Kenntnisse vom Koran, dem Leben des Propheten und der islamisch geprägten Kultur besaß er, was uns auch heute noch eine Herausforderung wäre? Der Literaturwissenschaftler und Theologe Prof. Karl-Josef Kuschel (Universität Tübingen), einer der profiliertesten Promotoren eines interreligiösen Dialogs in Deutschland, Verfasser des Buches „Goethe und der Koran“ (2021), wird in seinem Vortrag zu dieser „Aufklärung“ beitragen. Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der GTCJZ und der EEB. Bei Fragen zur Anmeldung richten Sie sich bitte an die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Osnabrück, Tel. 0541 432733

Kursnummer OZZV2006
Theodor Heuss, der Antisemitismus und seine Feldzüge gegen das Vergessen
Mi. 27.04.2022 19:30
Osnabrück

Unter allen Dichtern deutscher Sprache hatte Goethe das leidenschaftlichste und zugleich kenntnisreichste Interesse für die Welt des Orients und zwar nicht nur für deren Geschichte, Kultur und Literatur, sondern auch für deren Religion, den Islam.Was verstand Goethe unter „Islam“. Welche Kenntnisse vom Koran, dem Leben des Propheten und der islamisch geprägten Kultur besaß er, was uns auch heute noch eine Herausforderung wäre? Der Literaturwissenschaftler und Theologe Prof. Karl-Josef Kuschel (Universität Tübingen), einer der profiliertesten Promotoren eines interreligiösen Dialogs in Deutschland, Verfasser des Buches „Goethe und der Koran“ (2021), wird in seinem Vortrag zu dieser „Aufklärung“ beitragen. Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der GTCJZ und der EEB. Bei Fragen zur Anmeldung richten Sie sich bitte an die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Osnabrück, Tel. 0541 432733

Kursnummer OZZV2007
Berufsbegleitende Basisausbildung in Gewaltfreier Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg
Fr. 06.05.2022 09:00
Belm

Die Basis-Ausbildung vermittelt, dass die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) weniger eine „Kommunikationsmethode“ als vielmehr ein Prozess der Persönlichkeitsentwicklung ist, bei dem die Reflexion und Veränderung der persönlichen Grundhaltung im Mittelpunkt stehen. Auseinandersetzung mit der GFK bedeutet, eine umfassende empathische Haltung mit sich und anderen zu erlernen, in der der ehrliche Kontakt zu Gefühlen und Bedürfnissen sowie das Übernehmen der Verantwortung dafür die Grundlage bilden. Gewaltfrei heißt nicht „nett“, sondern aus einer wertschätzenden Grundhaltung heraus authentisch und klar zu kommuni-zieren. Dies ist besonders unterstützend in Konfliktsituationen, in der Personalführung und in allen Bereichen, in denen Menschen zusammen leben, lernen und arbeiten. Dr. Marshall Rosenberg studierte bei Carl Rogers, dem Mitbegründer der klientenzentrierten Gesprächstherapie. Er entwickelte die Gewaltfreie Kommunikation, um Menschen zu unterstützen, sich friedvoll für ihre Interessen einzusetzen und aufrichtige Beziehungen zu anderen in gegenseitigem Verständnis und Mitgefühl zu gestalten. Voraussetzungen für die Teilnahme: Es gibt keine formalen Voraussetzungen für die Teilnahme an dieser Fortbildung. Sie richtet sich an Menschen, die die GFK schon einmal kennen gelernt haben, entweder durch ein Einführungsseminar oder durch die Lektüre eines Buches von Marshall B. Rosenberg, und ihre Kenntnisse vertiefen und intensivieren möchten. Zertifizierung: Voraussetzungen für ein Abschlusszertifikat der EEB Niedersachsen für diese Fortbildung sind neben der regelmäßigen Teilnahme (max. 10% Fehlzeiten) die Dokumentation und Vorstellung eines persönlichen GFK-Prozesses, der während der Fortbildungszeit stattfand. Die 15 Tage der Fortbildung können nach den Richtlinien des Center for Nonviolent Communication (www.cnvc.org) sowie des Fachverbands GFK (www.fachverband-gfk.org) für die Zertifizierung als Trainer/in für Gewaltfreie Kommunikation angerechnet werden und somit als wichtiger Baustein für eine Trainerausbildung dienen Termine, Orte und Arbeitszeiten: Die Fortbildung umfasst 100 Zeitstunden, läuft über 7 Monate und beinhaltet fünf Wochenen-den und eine Bildungsurlaubswoche (anerkannt nach dem Niedersächsischen Bildungsur-laubsgesetz). Die Wochenenden finden in der Christuskirchengemeinde Belm statt, die Bildungsurlaubswoche im Priesterseminar Osnabrück (ohne Übernachtung). Zwischen den Terminen haben Sie Zeit, das Gelernte zu üben, in Ihr familiäres und berufliches Umfeld zu integrieren und Ihre Erfahrungen anschließend in der Fortbildungsgruppe zu reflektieren. Der Vorteil einer Langzeitgruppe liegt darin, dass die Dauer und Intensität ein Vertrauen zwischen den Teilnehmenden entstehen lässt, das sich in kürzeren Seminaren nicht in diesem Umfang bilden kann. Wenn Sie mögen, können Sie sich einer selbst gewählten Empathiegruppe anschließen, in der Sie gemeinsam üben können. Inhalte der Ausbildung: Uns ist wichtig, dass neben der Vermittlung theoretischer Inhalte viel Raum für experimentelles Lernen und Üben anhand von Situationen aus dem Erfahrungsbereich der Teilnehmenden zur Verfügung steht. Das Team leitet die Fortbildung mit Achtsamkeit und Respekt und strebt eine Balance zwischen den Bedürfnissen der Teilnehmenden an, die sowohl Individualität als auch die Struktur der gesamten Fortbildung gleichermaßen im Auge behält. Anmeldung und Information unter: EEB EvangelischeErwachsenenbildung Arndtstraße 19, 49080 Osnabrück 05 41 / 50 541-12 01 51 / 74 44 18 40 christian.bode@evlka.de www.eeb-osnabrueck.de

Kursnummer ZOKA2009
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Gebühr: 2.480,00
Dozent*in: Cornelia Timm
Argumentieren gegen Stammtischparolen Studientag für Mitarbeiter/innen der Heilpädagogischen Hilfe und Interessierte
Fr. 10.06.2022 09:00
Osnabrück

Wer kennt das nicht? Da haut jemand eine Parole raus und ich bin so perplex, dass ich – nicht reagiere. Hinterher, da fallen mir viele gute Reaktionen ein. Stammtischparolen begegnen uns oft unerwartet und überrumpeln uns in Kontexten, in denen wir nicht mit ihnen rechnen – auch in unseren kirchlichen Zusammenhängen. In den aktuellen gesellschaftlichen Debatten hilft es, zu lernen, klar Position zu beziehen, zu widersprechen. Die Fortbildung thematisiert die damit verbundenen Fragen: Was sind Stammtischparolen? Wie wirken sie? Wie kann man darauf reagieren? Es gibt an diesem Tag Gelegenheit, Reaktionen einzuüben und zu erproben.

Kursnummer ZOGP2002
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Gebühr: Kosten bitte in der Geschäftsstelle erfragen.
Ausbildung in Mediation auf der Grundlage der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg Die Ausbildung ist eine Kooperationsmaßnahme des Bildungswerks ver.di und der EEB Osnabrück
Fr. 23.09.2022 10:00
Osnabrück

Mediation ist eine Methode zur Konfliktbearbeitung, in der die Konfliktparteien mit Unterstützung durch Mediator*innen Möglichkeiten entdecken, die sie im Konflikt haben, um selbstverantwortlich und gemeinsam auch in scheinbar aussichtslos verfahrenen Streitigkeiten zu einer einvernehmlichen und für alle vorteilhaften Lösung zu kommen. Mediation dient der Stärkung der Konfliktkompetenz der Betroffenen. Sie behalten die Verantwortung für die Lösung ihres Konfliktes und werden durch die Arbeit unterstützt, ihre Interessen so zu vertreten, dass anderen dadurch kein Schaden zugefügt wird. Mediator*innen schaffen als „allparteiliche Dritte“ Voraussetzungen und Rahmenbedingungen, damit Konfliktparteien ihre Konflikte bearbeiten und in einen konstruktiven Prozess der Auseinandersetzung treten können. Die Konfliktparteien erlangen die Fähigkeit, den Konflikt eigenverantwortlich, einvernehmlich und zum beiderseitigen Vorteil zu regeln. Die Ausbildung richtet sich an Menschen, die in sozialen, pädagogischen, beratenden, juristischen Berufsfeldern arbeiten als Multiplikator*innen in der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenarbeit tätig sind in Institutionen, Organisationen und Firmen mit Konflikten zu tun haben sich in der Teamleitung und Personalführung oder in der Betriebsratsarbeit engagieren im Bereich „Mediation“ arbeiten wollen. Die Ausbildung vermittelt das Konzept der klientenzentrierten und systemorientierten Mediation, das der Konfliktvermittlung sowohl in beruflichen Arbeitsfeldern als auch in persönlichen bzw. sozialen Lebensbezügen dient. Die Methode der Gewaltfreien Kommunikation, wie sie von Marshall B. Rosenberg entwickelt wurde, ist dabei die Grundlage. Neben der Vermittlung theoretischer Grundlagen stehen die Arbeit am eigenen Konfliktverhalten und die Entfaltung einer wertschätzenden Haltung im Mittelpunkt. Daraus ergibt sich eine prozessorientierte Kursgestaltung, die die Stärkung der Konfliktfähigkeit und die Erweiterung der persönlichen Potentiale der Teilnehmenden beinhaltet. Teilnahmevoraussetzungen: Einlassen auf das Lernen in und mit einer Gruppe, Bereitschaft zur Anwendung der Mediation in beruflichen, gesellschaftlichen oder privaten Lebensbezügen, Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Konfliktverhalten in Gruppenprozessen, Übungen und Rollenspielen und nicht zuletzt Neugierde. Die Ausbildung schließt mit einem Zertifikat ab. Die Ausbildung entspricht in Art, Umfang und Struktur den Standards, wie sie vom „Bundesverband Mediation e.V.“ entwickelt wurden. Die Ausbildung ist so konzipiert, dass die im Mediationsgesetz und dem Verordnungsentwurf hierzu geforderten Inhalte enthalten sind. Das Zertifikat wird ausgestellt von der Ev. Erwachsenenbildung Arbeitsgemeinschaft Osnabrück, dem Bildungswerk ver.di in Niedersachsen e.V., Region Osnabrück und dem Orca-Institut für Konfliktmanagement und Training. 200 Zeitstunden, incl. Supervision u. Intervision Mit dieser Weiterbildung können im Rahmen des Bologna-Prozesses bis zu 17 Credit Points erworben werden. Informationsveranstaltungen am: 26. April 2022, 18:00 bis 20:00 Uhr 05. Juli 2022, 18:00 bis 20:00 Uhr Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit unter 0541-35740-30 oder Bettina.fuchs@bw-verdi.de.

Kursnummer ZOKA2010
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Gebühr: 3.540,00
Dozent*in: Nicole Rahe