Wie verändert sich das Bild von Religion in unserer Gesellschaft? Welche Rolle spielt Religion heute in der Öffentlichkeit und welche Erwartungen werden an sie herangetragen? Und wie können religiöse Akteur*innen zu einem relevanten und konstruktiven Bild von Religion beitragen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Vortragsabends mit Heiner Bielefeldt am Mittwoch, den 22.04.2026 um 19:00 im Forum am Dom, Osnabrück. Der Referent blickt aus menschenrechtlicher Perspektive auf das Spannungsfeld von Religion und Öffentlichkeit. Heiner Bielefeldt ist Seniorprofessor für Menschenrechte an der Friedrich-Alexander-Universität, Erlangen. Als UN-Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit hat er sich genau in diesem Themenfeld engagiert. Er verbindet fundierte Expertise in philosophischen und historischen Grundlagen der Menschenrechte mit praktischer Erfahrung aus seiner Tätigkeit als UN-Sonderberichterstatter.
In einer Gesellschaft der Vielfalt wird es zunehmend wichtiger, auch den Bedürfnissen religiöser Menschen aus verschiedenen Religionen Rechnung zu tragen. Religionssensibilität ist so ein wichtiger Teil diversitätssensiblen Handelns. In der Online-Schulung geht es um die Bedürfnisse muslimischer Menschen in der Pflege und im Krankenhaus. Neben hilfreichem Basiswissen, was die praktischen Erfordernisse angeht, soll ein Einblick in die theologischen Linien gegeben werden, die die Rituale um Krankheit, Trauer und Tod bilden. Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Bistum Osnabrück, dem Bistum Rottenburg Stuttgart, der KEB Tübingen und der Eugen-Biser-Stiftung. Der Teilnahmelink wird einige Tage vor der Veranstaltung verschickt.