Zielsetzung und Konzeption Der Fachwirt/in Erziehungswesen der Kolping-Akademie wurde speziell für pädagogisches Personal in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen konzipiert. Sie erwerben damit die Kompetenzen, die Sie gerade für Leitungsfunktionen im Sozialbereich brauchen. Der Lehrgang zum/zur Fachwirt*in Erziehungswesen kann berufsbegleitend absolviert werden. Der Abschluss ist bundesweit einheitlich und im Sozialwesen anerkannt. Die Qualität der Ausbildung wird durch koordinierte Lehr- und Prüfverfahren gewährleistet. Das Prüfungswesen wird über einen zentralen bundesweiten Prüfungsausschuss sichergestellt. Alle unsere Akademien unterziehen sich jährlichen Qualitätskontrollen wie ISO, QEST oder AZAV. Weiterbildung mit Qualität - praxisorientierte Inhalte sowie perfekte Vereinbarkeit von Beruf-Familie-Weiterbildung - multimediale Selbstlern-Einheiten treffen auf Präsenz.Seminare vor Ort: New Blended Learning - individuelle Betreuung und Begleitung durch das Team der Kolping Akademie - aktuelles und bundesweit einheitliches Skript sowie Lehrinhalte - erfahrene und kompetente Dozent*innen - standardisierte Leistungsnachweise für die Anrechnung der Leistungen bei einem weiterführenden Studium (ECTS-Punkte) - einheitlicher Rahmenlehrplan für jedes Modul
Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativversorung Niedersachsen e. V. Es ist nur eine Anmeldung über diese Stelle möglich. In unserer Gesellschaft und im Alltag findet die Trauer Einzelner oft keinen Platz. Umso wichtiger ist es, dass wir in hospizlichen Kontexten Möglichkeiten schaffen, diesen Menschen Raum zu geben. Ebenso wie bei der Begleitung von sterbenden Menschen und deren Angehörigen ist es unerlässlich, sich auch auf die Begleitung von Trauernden vorzubereiten – durch Selbstreflexion und das Aneignen grundlegender Kenntnisse über Trauerprozesse. Ein wesentlicher Teil der Fortbildung ist die Auseinandersetzung mit den eigenen Trauererfahrungen: • Wie konnten bislang eigene Trauererfahrungen verarbeitet werden? • Welche Kraftquellen standen zur Verfügung? Diese persönlichen Reflexionen werden durch Kenntnisse aus der Trauerforschung ergänzt. An einem zweiten Samstag vertiefen die Teilnehmenden ihr Wissen in Gesprächsführungstechniken im Umgang mit Trauernden und beschäftigen sich mit weiteren Methoden. Sie erhalten praktische Hilfestellungen für die konkrete Arbeit in der Familie, im Trauercafé oder beim Hausbesuch. Der Bogen spannt sich von Kommunikation über praktisches Handeln bis hin zur Entwicklung konkreter Projektideen. Wir laden Sie herzlich ein, an dieser Fortbildung teilzunehmen und gemeinsam Wege zu finden, trauernden Menschen beizustehen. Anmeldung: Aus förderrechtlichen Gründen können nur Anmeldungen von Mitgliedern der Trägerorganisationen, die gemeinnützig sind, berücksichtigt werden. Bitte melden Sie sich über das Anmeldeportal auf der Homepage des Landesstützpunktes Hospizarbeit und Palliativversorung Niedersachsen e. V. an: https://www.hospiz-palliativ-nds.de/lshpn-termine/ Zahlungsmodalitäten: Die Veranstaltung wird durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung bezuschusst. Bitte erst nach Erhalt der Rechnung überweisen. Stornofristen bis 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei unter 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn: 50 % des Teilnehmerbeitrages unter 2 Wochen 100 % des Teilnehmerbeitrages Kontakt: Geschäftsstelle Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen e.V. Fritzenwiese 117 29221 Celle veranstaltungen@hospiz-palliativ-nds.de Tel. 05141/21 969 86 Fax 05141/21 969 88
Ein dreijähriger Knabe bittet aus seinem dunklen Zimmer seine Tante, die sich im anschließenden Zimmer befindet: „Tante, sprich mit mir, ich fürchte mich, weil es so dunkel ist.“ Die Tante antwortet: „Was hast du denn davon? Du siehst mich ja nicht.“ „ Das macht nichts“, antwortet das Kind, „wenn jemand spricht, wird es hell.“ Freud wusste Grundlegendes vom Denken, Sprechen und Schreiben. Mit seinen Fallgeschichten durchbrach er die Grenzen zwischen wissenschaftlicher und literarischer Sprache und fand als Schriftsteller der menschlichen Seele leidenschaftliche Anerkennung unter den Autor*innen seiner Zeit. In Wien, wo Freud lange lebte und arbeitete, folgt das Seminar den Spuren seines Schaffens. Veranstaltungen aus dieser Reihe laden ein, sich Zeit zu nehmen für biografisches, geschichtliches und literarisches Hintergrundwissen, für genauere Lektüre und anregende Gespräche über das Gelesene und Erlebte. Und das an einem besonderen Ort, der für Leben und Werk eines Autors wichtig war. Die intensive Textarbeit und die Spurensuche abseits touristischer Routine ergänzen einander und bringen die Orte und Stellen zum Sprechen. Für dieses ausgewöhnliche Seminar und Reiseangebot in der Weltstadt Wien konnten wir mit Anita Djafari, eine Profifrau als dem Literatursektor gewinnen. Gemeinsam mit der bekannten Bremer Psychoanalytikerin und Kulturmittlerin, Heide Kyek bilden beide ein interessantes Dozentinnenpaar. Der Preis von 1275 EUR umfasst die Unterbringung in einem Einzelzimmer mit Vollpension. Bei einem Doppelzimmer liegen die Kosten bei 1250 EUR pro Person. Doppelzimmerbuchung ist nur möglich, indem man für dieses zwei Personen gleichzeitig anmeldet und im Hinweisfeld "Doppelzimmer" einträgt. Die Anreise erfolgt in eigener Verantwortung. Anmeldung und kostenfreier Rücktritt von einer Anmeldung ist möglich bis 28.09.2026. ***Bitte beachten Sie, dass für dieses Kursformat gesonderte AGB`s gelten.***
Du fehlst mir so. - Diesen Satz sagen oder denken Trauernde nach dem Verlust eines geliebten Menschen noch lange Zeit. Sie erleben, dass die Trauer sich verändert, aber die Lücke, die der Tod verursacht hat, bleibt. Das Ziel der Trauer ist nicht, den Verstorbenen zu vergessen, denn er ist und bleibt Teil meines Lebens. Vielmehr gilt es, ihm/ihr einen guten und bleibenden Platz in meinem Leben zu geben. Miteinander wollen wir versuchen, einen solchen Platz zu suchen, zu finden. Der besondere Ort am Meer kann für neue Gedanken und Schritte hilfreich sein. Sie dürfen den Ort genießen und Kraft schöpfen für den weiteren Weg.
Das Konzept »Kess erziehen« (kooperativ-ermutigend-sozial-situationsorientiert erziehen) wurde von Pädagog*innen und Psycholog*innen auf der wissenschaftlichen Basis der Individualpsychologie Alfred Adlers entwickelt und praktisch erprobt. Es richtet sich an Eltern von Kindern ab dem 2. Lebensjahr und knüpft an konkrete Erfahrungen der Teilnehmenden an. Die Ausbildung für den Elterntrainer »Kess-erziehen« umfasst drei Ausbildungsblöcke. Die erfolgreiche Teilnahme an der gesamten Kursreihe wird mit einem Zertifikat bescheinigt, das zur Durchführung des Elternkurses berechtigt. Folgende Inhalte werden vermittelt: • das Kind sehen – soziale Grundbedürfnisse achten • Verhaltensweisen verstehen – angemessen reagieren • Kinder ermutigen – Folgen eigenen Handelns • Konflikte entschärfen – Probleme lösen • Selbstständigkeit fördern – Kooperation entwickeln Themen und Schwerpunkte • Individualpsyschologische Aspekte der Erziehung: Konzeption und Inhalte des Elternkurses • Wege und Aspekte der Ermutigung: ermutigendes Handeln der Kursleitung • Elternkurs-Praxis: Leitungskompetenz und Organisation • den Elternkurs durchführen, erleben, reflektieren • Organisation und weiterführende Angebote Information und Rückfragen Telefon 05931 4086-0 E-Mail: deeken-koebbe@keb-el-o.de Anmeldung: Bitte melden Sie sich unter Angabe Ihrer Adresse und Telefonnummer unter oben angegebenen Kontaktdaten oder unter www.keb-el-o.de an: Nach dem Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie weitere Informationen und die Einladung zu einem Informationsabend.