Die Aufgabe einer Schulbegleitung ist es, Schüler*innen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen den Besuch einer Regelschule zu ermöglichen. Ein/e Schulbegleiter*in ist in der Regel über einen längeren Zeitraum hinweg für ein Kind zuständig und begleitet dieses sowohl im Unterricht als auch in den Pausen. Schulbegleitungen sollten mit einer großen Vielfalt an Methoden und Instrumenten vertraut sein, um schnell auf spezifische Situationen reagieren zu können und dem Kind somit eine Unterstützung zu bieten. Eine enge Zusammenarbeit mit Lehrkräften, Schule und Eltern ist ebenso Voraussetzung wie eine gute Kooperation zu außerschulischen Partnern. Mit dieser Qualifizierung werden Sie auf diese Tätigkeit vorbereitet. Inhalte · Grundlegende Definitionen und Rechtliches · Allgemeine Basiskenntnisse zur Entwicklung des Kindes/Jugendlichen · Grundlagen der Kommunikation · Körperliche und motorische Entwicklungen und Beeinträchtigungen · Emotional-soziale Entwicklung und Beeinträchtigungen · Seelische Beeinträchtigungen · Das Umfeld Schule · Arbeitsrechtliche Grundlage Zielgruppe/Zugangsvoraussetzungen Die Weiterbildung richtet sich an Menschen, die sich auf eine Tätigkeit als Schulbegleiter*in vorbereiten möchten oder bereits in diesem Feld tätig sind und ihr Praxiswissen im Rahmen dieser Weiterbildung noch vertiefen möchten. Pädagogische, medizinische oder pflegerische Vorkenntnisse sind wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich. Grundlegende Computerkenntnisse erwünscht. Über die Teilnahme am Kurs entscheidet die KEB Osnabrück nach einem persönlichen Gespräch. Um das Einreichen eines Lebenslaufes wird gebeten. Fördermöglichkeiten Über die Förderung beruflicher Weiterbildung FbW nach § 81 SGB III kann die Maßnahme von der Agentur für Arbeit und vom Jobcenter über einen Bildungsgutschein gefördert werden. Gerne beraten wir Sie zu individuellen Fördermöglichkeiten.
Diese Fortbildung bietet die Möglichkeit, Autismus ganzheitlich zu verstehen und den Blick über diagnostische Zuschreibungen hinaus zu erweitern. Im Mittelpunkt stehen die individuelle Wahrnehmung, Verarbeitung und Kommunikation von Kindern und Jugendlichen im Autismus-Spektrum – mit dem Ziel, ihre Stärken zu erkennen und gezielt zu fördern. Neben fundiertem Hintergrundwissen erhalten Sie praxisnahe Impulse für den pädagogischen Alltag. Dabei werden typische Herausforderungen ebenso thematisiert wie konkrete Handlungs- möglichkeiten im Umgang mit Reizüberflutung, Kommunikation und sozialen Situationen. Sie lernen, wie Strukturen, klare Kommunikation und ein wertschätzendes Umfeld zu mehr Sicherheit und Teilhabe beitragen können. Ein besonderer Fokus liegt auf der Reflexion der eigenen Haltung sowie dem Austausch mit anderen Päd. Mitarbeiter*innen. Gemeinsam entwickeln wir Strategien, die sich direkt in die Praxis übertragen lassen und nachhaltige Unterstützung ermöglichen. Die Fortbildung bietet Raum für Fragen, Fallbeispiele und neue Perspektiven – für mehr Sicherheit und Handlungskompetenz im beruflichen Alltag.
Das Konzept »Kess erziehen« (kooperativ-ermutigend-sozial-situationsorientiert erziehen) wurde von Pädagog*innen und Psycholog*innen auf der wissenschaftlichen Basis der Individualpsychologie Alfred Adlers entwickelt und praktisch erprobt. Es richtet sich an Eltern von Kindern ab dem 2. Lebensjahr und knüpft an konkrete Erfahrungen der Teilnehmenden an. Die Ausbildung für den Elterntrainer »Kess-erziehen« umfasst drei Ausbildungsblöcke. Die erfolgreiche Teilnahme an der gesamten Kursreihe wird mit einem Zertifikat bescheinigt, das zur Durchführung des Elternkurses berechtigt. Folgende Inhalte werden vermittelt: • das Kind sehen – soziale Grundbedürfnisse achten • Verhaltensweisen verstehen – angemessen reagieren • Kinder ermutigen – Folgen eigenen Handelns • Konflikte entschärfen – Probleme lösen • Selbstständigkeit fördern – Kooperation entwickeln Themen und Schwerpunkte • Individualpsyschologische Aspekte der Erziehung: Konzeption und Inhalte des Elternkurses • Wege und Aspekte der Ermutigung: ermutigendes Handeln der Kursleitung • Elternkurs-Praxis: Leitungskompetenz und Organisation • den Elternkurs durchführen, erleben, reflektieren • Organisation und weiterführende Angebote Information und Rückfragen Telefon 05931 4086-0 E-Mail: deeken-koebbe@keb-el-o.de Anmeldung: Bitte melden Sie sich unter Angabe Ihrer Adresse und Telefonnummer unter oben angegebenen Kontaktdaten oder unter www.keb-el-o.de an: Nach dem Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie weitere Informationen und die Einladung zu einem Informationsabend.
Digitale Medien sind längst Teil des Alltags von Grundschulkindern - sowohl zu Hause als auch in der Schule. Sie eröffnen vielfältige Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten, bergen aber auch Risiken und stellen pädagogische Fachkräfte vor neue Herausforderungen. Bei diesem Studientag steht die Frage im Fokus, wie Kinder im digitalen Raum altersgerecht begleitet und in ihrer Medienkompetenz gestärkt werden können. Es wird grundlegendes Wissen über Chancen und Risken vermittelt, die Handlungssicherheit im pädagogischen Alltag gestärkt und Raum für Austausch und Reflexion geboten. Ziel ist es, Pädagogischen Fachkräften Orientierung zu geben und sie dabei zu unterstützen, Kinder zu einem bewussten, verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit digitalen Medien anzuleiten. Hinweis: Im Rahmen des Workshops werden beispielhaft Inhalte aus der digitalen Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen thematisiert. Dabei kann es zu inhaltlichen Bezügen zu Themen wie (sexualisierter) Gewalt, Suizid und Mobbing kommen. Diese Themen werden sensibel und sachlich behandelt. Eine aktive Beteiligung ist jederzeit freiwillig.
An diesem Studientag werden Grundlagen einer lösungsorientierten Gesprächsführung vermittelt und durch praktische Methoden einer kindgerechten Konfliktgestaltung ergänzt. Dazu werden Möglichkeiten vorgestellt, wie es gelingen kann, die eigene Souveränität auch in hitzigen Situationen zu erhalten oder wiederherzustellen. Die Inhalte: - Der gute Grund - Hinter jedem Verhalten steht ein Bedürfnis - Grundsätze beziehungs- und bedürfnisorientierter Kommunikation - Gelassen und flexibel bleiben auch in Konflikten – wie geht das? Es können eigene Fallbeispiele eingebracht werden, um alternative Handlungsstrategien kennenzulernen.
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Mitarbeitende im offenen Ganztag, die Kinder beim entdeckenden Lernen begleiten und naturwissenschaftliche Neugier gezielt fördern möchten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich mit einfachen, kostengünstigen Alltagsmaterialien spannende Experimente gestalten lassen, die Kinder zum Staunen, Ausprobieren und Weiterdenken anregen. Sie lernen vielfältige Praxisideen kennen, die ohne großen Aufwand im Nachmittagsbereich umgesetzt werden können. Dabei geht es nicht nur um das Durchführen von Experimenten, sondern auch darum, Kinder in ihren individuellen Lernprozessen zu begleiten, Fragen aufzugreifen und eigenständiges Denken zu fördern. Methodische Impulse helfen Ihnen, eine forschende Haltung bei Kindern zu unterstützen und Bildungsprozesse spielerisch zu gestalten.