2011 wurde die Wehrpflicht ausgesetzt. 2026 werden alle jungen Menschen nach ihrem 18. Geburtstag von der Bundeswehr angeschrieben und es wird ihre Bereitschaft für den Dienst an der Waffe angefragt. Junge Männer müssen den Fragebogen ausfüllen, jungen Frauen ist dies freigestellt. Jahrelang war Wehrdienstverweigerung kein Thema in der BRD. Der russische Aggressionskrieg gegen die Ukraine hat die Weltordnung durcheinander gebracht. Jahrzehntelang war Kriegsdienstverweigerung in der Gesellschaft akzeptiert, heute wird sie in vielen Kreisen abgelehnt oder in Frage gestellt. Wir wollen am 26.10.2026 mit Prof. Dr. Josef Freise, internationaler Friedensforscher, Friedensaktivist und Mitglied von Pax Christi über die Fragen sprechen: Gibt es eine Verteidigungsfähigkeit nur mit Waffen oder können wir eine soziale Verteidigung mit weniger Waffen und ohne Waffen voranbringen? Gesprächsleitung: Theo Paul
Mediation ist eine Methode zur Konfliktbearbeitung, in der die Konfliktparteien mit Unterstützung durch Mediator*innen Möglichkeiten entdecken, die sie im Konflikt haben, um selbstverantwortlich und gemeinsam auch in scheinbar aussichtslos verfahrenen Streitigkeiten zu einer einvernehmlichen und für alle vorteilhaften Lösung zu kommen. Mediation dient der Stärkung der Konfliktkompetenz der Betroffenen. Sie behalten die Verantwortung für die Lösung ihres Konfliktes und werden durch die Arbeit unterstützt, ihre Interessen so zu vertreten, dass anderen dadurch kein Schaden zugefügt wird. Mediator*innen schaffen als „allparteiliche Dritte“ Voraussetzungen und Rahmenbedingungen, damit Konfliktparteien ihre Konflikte bearbeiten und in einen konstruktiven Prozess der Auseinandersetzung treten können. Die Konfliktparteien erlangen die Fähigkeit, den Konflikt eigenverantwortlich, einvernehmlich und zum beiderseitigen Vorteil zu regeln. Zu dieser Ausbildung in Mediation sind grundsätzlich Menschen aus allen Lebensbereichen und Berufen und jeden Alters willkommen, die sich in einer anderen Art der professionellen Konfliktlösung weiterbilden möchten. Entsprechend richtet sie sich u.a. an Menschen, … … die in sozialen, pädagogischen, beratenden, juristischen Berufen arbeiten. … die am Arbeitsplatz, in Institutionen und Organisationen mit Konflikten zu tun haben. … die einfach ihre persönliche Konfliktkompetenz stärken oder im Bereich Mediation arbeiten wollen. Besonders zu empfehlen für Menschen, die sich in Personal- und Betriebsräten engagieren und die mit Personal- und Führungsaufgaben betraut sind. Entscheidungsveranstaltung für Interessierte / Info-Veranstaltungen Montag, 22. Juni 2026 18:00 - 20:00 Uhr EEB Regionalstelle Osnabrück Die Veranstaltung dient dazu das Konzept, die Kursleitung und ihre Arbeitsweise kennen zu lernen sowie die eigenen Erwartungen abzuklären. Sie sollen Entscheidungshilfe für die Anmeldung zu der langfristigen Ausbildung bieten Detailliertes Ausbildungskonzept auf www.eeb-osnabrueck.de oder im Anhang. Melden Sie sich bitte mit den Anmeldebögen zur Infoveranstaltung und zur Ausbildung an. Die Anmeldebögen finden Sie unter Downloads. in Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Osnabrück (EEB)
Gefühle begleiten uns jeden Tag – ob wir sie bewusst wahrnehmen oder nicht. Sie beeinflussen unsere Entscheidungen, unsere Kommunikation, unsere Beziehungen und unser Selbstbild. Wer seine Gefühle nicht benennen oder mitteilen kann, erlebt oft Missverständnisse, innere Spannungen oder das Gefühl, nicht verstanden zu werden. Auch im Umgang mit anderen sind wir schnell überfordert, wenn wir emotionale Signale nicht deuten oder angemessen darauf reagieren können. In diesem interaktiven Workshop lernen Sie, Ihre eigene Gefühlswelt besser zu verstehen und zu benennen – ein entscheidender Schritt zu mehr innerer Klarheit, Selbstwirksamkeit und zwischenmenschlicher Verbundenheit. Gleichzeitig entwickeln Sie ein feineres Gespür für die Emotionen anderer und lernen, empathisch zu kommunizieren. Ziel ist es, die „Sprache der Emotionen“ so zu nutzen, dass sie Verbindung schafft statt Distanz – auch in herausfordernden Situationen.
Ein dreijähriger Knabe bittet aus seinem dunklen Zimmer seine Tante, die sich im anschließenden Zimmer befindet: „Tante, sprich mit mir, ich fürchte mich, weil es so dunkel ist.“ Die Tante antwortet: „Was hast du denn davon? Du siehst mich ja nicht.“ „ Das macht nichts“, antwortet das Kind, „wenn jemand spricht, wird es hell.“ Freud wusste Grundlegendes vom Denken, Sprechen und Schreiben. Mit seinen Fallgeschichten durchbrach er die Grenzen zwischen wissenschaftlicher und literarischer Sprache und fand als Schriftsteller der menschlichen Seele leidenschaftliche Anerkennung unter den Autor*innen seiner Zeit. In Wien, wo Freud lange lebte und arbeitete, folgt das Seminar den Spuren seines Schaffens. Veranstaltungen aus dieser Reihe laden ein, sich Zeit zu nehmen für biografisches, geschichtliches und literarisches Hintergrundwissen, für genauere Lektüre und anregende Gespräche über das Gelesene und Erlebte. Und das an einem besonderen Ort, der für Leben und Werk eines Autors wichtig war. Die intensive Textarbeit und die Spurensuche abseits touristischer Routine ergänzen einander und bringen die Orte und Stellen zum Sprechen. Für dieses ausgewöhnliche Seminar und Reiseangebot in der Weltstadt Wien konnten wir mit Anita Djafari, eine Profifrau als dem Literatursektor gewinnen. Gemeinsam mit der bekannten Bremer Psychoanalytikerin und Kulturmittlerin, Heide Kyek bilden beide ein interessantes Dozentinnenpaar. Der Preis von 1275 EUR umfasst die Unterbringung in einem Einzelzimmer mit Vollpension. Bei einem Doppelzimmer liegen die Kosten bei 1250 EUR pro Person. Doppelzimmerbuchung ist nur möglich, indem man für dieses zwei Personen gleichzeitig anmeldet und im Hinweisfeld "Doppelzimmer" einträgt. Die Anreise erfolgt in eigener Verantwortung. Anmeldung und kostenfreier Rücktritt von einer Anmeldung ist möglich bis 28.09.2026. ***Bitte beachten Sie, dass für dieses Kursformat gesonderte AGB`s gelten.***
Kurslogistik: Zeitfenster: 5. April bis 31. Mai 2027 Zeitumfang: 8 Module mit Theorie und praktischen Übungen a 120 Minuten, Hospitation möglichst an verschiedenen Standorten, Besuch der digitalen Musterwohnung Ort: Digitaler Bildungsraum EEB Osnabrück, Arndtstraße 19, 49084 Osnabrück Kursleitung: Christian Bode / Michael Ostendorf Referenten: Rolf Siekmann, Michael Ostendorf, Lothar Hübner, N.N. Koordination: EEB Osnabrück Kosten: 149 € Hinweis: Kostenübernahme bei Selbstverpflichtung für einen ehrenamtlichen Einsatz möglich. Was brauchen Sie um Digital-Begleiter:in zu werden … Es genügen Ihre eigenen guten Nutzererfahrungen und Ihr Interesse an Technik und technischer Weiterentwicklung, wenn Sie Lust haben sich gemeinsam mit älteren Menschen auf die Suche nach Antworten für digitale Anwendungen und Endgeräte zu machen. Neben Spaß am Umgang mit Technik und digitalen Endgeräten brauchen Sie Geduld, um den Älteren digitale Anwendungen an deren Smartphones oder Tablets erklären zu können. Es hilft Ihnen in Ihrer Beratungstätigkeit die Besonderheiten der Lern- und Lebenswelt von Seniorinnen und Senioren zu kennen. Da Online-Sicherheit und neue Technologie für Menschen auch einschüchternd sein können, ist Empathie und Geduld in der Beratung von großer Bedeutung. Als Internetlotse oder Lotsin machen Sie sich gemeinsam auf dem Weg nach Lösungen für digitale Fragen. Die Beratung auf Augenhöhe ist wichtiger als Ihre eigenen technischen Vorkenntnisse. Für fast jedes technische Problem und Gerät gibt es eine Vielzahl von Antworten und Anleitungen eben auch im Internet. Sich in diesem Medium und in der Kommunikation mit dem Fragensteller sicher bewegen zu können, das ist das Ziel dieser Fortbildung. Anmeldung über die Homepage der EEB: https://extranet.eeb-niedersachsen.de/index.php?module=010700&event=5478&viewId=1
Unter Logik versteht man die Fähigkeit folgerichtig zu denken. Dies ist eine alltagsrelevante Hirnleistung und sollte daher auch im Gedächtnistraining regelmäßig geübt werden. In dieser Fortbildung lernen Sie wie Sie logische Aufgaben im Gedächtnistraining gezielt einsetzen, strukturiert durchführen und Schritt für Schritt mit Ihren Teilnehmenden auflösen. Besonderes Augenmerk wird hier auf den didaktischen Aspekt des strukturierten Anleitens gelegt, so dass Erfolgserlebnisse für Teilnehmende möglich werden.